Die beiden Vorarlberger verbindet nicht nur ihre Heimat, sondern auch Parallelen in ihren Karrieren. Pinkelnig wurde von schweren Verletzungen, Strolz durch den Verlust der ÖSV-Kaderzugehörigkeit ausgebremst. Beide haben sich wieder zurückgekämpft.
"Rückschläge gehören zum Leben dazu, aber lebensgefährliche Verletzungen wie bei mir der Milzriss – das war schon eine eigene Hausnummer. Zu verkraften war das durch mein sehr gutes Support-System, das mir geholfen hat, diese mentale Herausforderung zu meistern", sagt Pinkelnig. "Was mich immer wieder zurückkehren lässt, ist das innere Feuer, die Leidenschaft für die Bewegung, fürs Skispringen und die Freude, die ich habe, wenn ich durch die Lüfte fliegen kann."
Ähnliches ist von Strolz zu hören: "Ich habe versucht, mich auf das zu besinnen, was für mich ursprünglich und essenziell ist - und das ist ganz klar die Leidenschaft für den Sport an sich und den Skirennsport im Besonderen. Wenn man von den großen Zielen so weit entfernt scheint, dass man sie gar nicht mehr wirklich sieht und wahrnehmen kann, muss man sich auf die grundlegenden Dinge fokussieren."