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Anfechtung der Eliasch-Wahl? ÖSV ist in Gesprächen
Nach der umstrittenen Wiederwahl von Johan Eliasch zum FIS-Präsidenten steht eine Anfechtung weiter im Raum.
Der ÖSV und weitere nationale Skiverbände - wie jene aus Deutschland und der Schweiz - haben noch keine Entscheidung über die mögliche Einlegung von Rechtsmitteln gegen die Wahl getroffen.
Das sagt ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer nach ersten Beratungsgesprächen gegenüber der "Tiroler Tageszeitung".
"Es gibt mehrere Optionen für uns. Die Gespräche mit den anderen Verbänden laufen aber noch weiter", so Scherer.
Eliasch zieht Ärger der Verbände auf sich
Bei der Wiederwahl von Eliasch im Rahmen des FIS-Kongresses in Mailand Ende Mai haben Österreich und weitere Skiverbände aus Protest gegen die Wahlprozedur den Saal verlassen (hier nachlesen >>>).
Wie Scherer bei einem Mediengespräch erläuterte, hätten 15 Verbände inklusive Österreich eine geheime Abstimmung gewollt und dies auch per Brief kundgetan.
Eliasch und Stephan Netzle, Rechtsbeistand der FIS, ließen dies nur unter der Bedingung zu, dass es lediglich zwei Optionen gibt: eine Stimme für Eliasch und eine Enthaltung - eine Nein-Stimme war nicht vorgesehen.
"Dieses Rechtsverständnis teilen wir nicht", sagte Scherer.
"Ein solches Vorgehen ist nach Ansicht unserer juristischen Experten auch nicht konform mit dem Schweizer Vereinsrecht", teilte Stefan Schwarzbach, Vorstandsmitglied des Deutschen Skiverbandes, der ARD mit.