Skisprung-Ikone wütet gegen Regelsünder: "Könnte kotzen"
Der Vierschanzentourneesieger von 2002 plädiert für ein hartes Durchgreifen gegen Regelsünder. Besonders einen Springer kritisiert er scharf.
In der Talk-Sendung "Riverboat" bezieht Sven Hannawald erneut Stellung zu den Regelverstößen im Skisprung-Weltcup.
Bereits nach der Disqualifikation von Timi Zajc Anfang des Jahres hat sich der Tourneesieger von 2002 für ein striktes Vorgehen ausgesprochen: "Es liegt jetzt bei der FIS, sie müssen strikt bleiben, sie müssen weiter alle rausschmeißen, bis der letzte Kopf merkt, dass das Bescheißen jetzt vorbei ist."
Hannawald mit klarem Appell: "Schmeiß sie raus"
Im MDR legte er nun nach. "Du musst strikt sein. Jeder Millimeter zählt, auch, wenn es um Stoff geht Schmeiß sie raus", so die Forderung des 51-Jährigen. Das wäre notwendig, um das Image des Skisprungsports zu wahren. "Am Ende leidet der Sport, den ich geliebt habe. Und ich hasse es, wenn es dann darum geht, das sei alles Beschiss, das sei Doping, das sei wie im Radsport. da könnte ich im Strahl kotzen", schimpfte der Deutsche weiter.
Besonders das Verhalten von Timi Zajc, der nach seiner Disqualifikation provokant behauptet hatte, seinen Anzug vor dem nächsten Wettkampf ein wenig stretchen zu wollen, um innerhalb des Regelwerks zu bleiben, stößt Hannawald sauer auf: "Dafür habe ich zwei Worte: respektlos und dumm! Das beschreibt genau das, was dieser Typ ist."