ÖSV verlängert mit zwei Erfolgstrainern
Für den österreichischen Skiverband ist es "der logische Schritt", mit den beiden Fachmännern zu verlängern. Ihre Bilanzen sprechen für sich.
Der ÖSV verlängert die Zusammenarbeit mit zwei Erfolgstrainern langfristig.
Sowohl der Vertrag von Männer-Skisprung-Cheftrainer Andreas Widhölzl, als auch jener von Christoph Bieler, Cheftrainer der Nordischen Kombinierer, wird um vier Jahre prolongiert.
Florian Liegl, sportlicher Leiter für Skisprung und Nordische Kombination im ÖSV, betont: "Die Freude ist natürlich sehr groß. Es wurde sehr gut gearbeitet, gerade wenn man sich die letzten Jahre anschaut, waren wir in diesen beiden Sparten sehr erfolgreich. Das stimmt mich umso positiver und freut mich sehr, dass unsere beiden Cheftrainer die gute Arbeit fortsetzen wollen."
"Es ist ganz wichtig, dass weiterhin das Feuer brennt, man sich immer wieder neu erfindet und erfolgreich sein will. Das ist in beiden Fällen gegeben, die Teams sind hoch motiviert und deshalb schaut man, dass man die Teams und unsere Trainer frei arbeiten lässt", erklärt Liegl weiter.
Widhölzl: Vier weitere Jahre und dann in die Pension?
Widhölzl, selbst Olympiasieger und 18-facher Weltcupsieger, ist bereits seit 2020 als Cheftrainer der heimischen Skispringer tätig.
Auch der Tiroler freut sich über die weitere Zusammenarbeit. "Es war von beiden Seiten der Wunsch da, dass ich weitermache. Von dem her haben wir uns relativ schnell geeinigt. Ich freue mich auf die nächsten vier Jahre, wir sind alle sehr motiviert. Es wächst eine coole, junge Mannschaft heran. Ich freue mich auf das, was kommt", so der 49-Jährige.
Wie es nach diesen vier Jahren weitergehen soll? Zunächst möchte Widhölzl einen Olympia-Zyklus mit seinem Team arbeiten, danach gehe es "vielleicht in die Pension".
Gerade befinde man sich in den Analysen, in weiterer Folge gehe es in die Planung und "Potenzialgespräche" mit den Athleten.
Bieler fühlt sich im ÖSV "sehr wohl"
Erst seit 2024 ist Christoph Bieler als Cheftrainer der Männer in der Nordischen Kombination tätig.
"Die Freude ist sehr groß, dass mir der Verband weiterhin das Vertrauen schenkt und die Arbeit, die in den letzten Jahren vom Betreuerteam geleistet worden ist, geschätzt wird", so Bieler, der sich im ÖSV "sehr wohl" fühlt.
"Die Arbeit macht Spaß, es taugt mir immer noch, mit und am Athleten zu arbeiten. Wir haben ein unglaublich cooles Team, mit motivierten und erfolgreichen Athleten. Daher bin ich einfach froh, dass ich weiterhin die Chance bekomme", meint er.
Langfristig gesehen mache die Laufzeit "viel Sinn", zunächst liegt der Fokus aber vor allem auf der Entscheidung im Juni, ob die Nordische Kombination auch olympisch bleibt. Dies war zuletzt nur bei den Männern der Fall, die Frauen durften bei Olympia nicht an den Start gehen.