Österreichs Eishockey-Nationalteam ereilt die nächste Hiobsbotschaft.
Lukas Haudum sagt seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Zürich ab. Nach dem Gewinn der Meisterschaft in der win2day ICE Hockey League mit den Graz99ers muss sich der "Most Valuable Player" der Playoffs einer Operation untergehen.
"Es gehört leider gemacht", bedauert der Mittelstürmer im ORF-Interview. Haudum macht keine näheren Angaben zur Art der Verletzung, gibt lediglich an, dass die Blessur schlimmer wurde und ihn schon die gesamten Playoffs beschäftigt hätte.
Teamchef Roger Bader muss damit den nächsten Leistungsträger vorgeben.
Schon vor dem Start in die WM-Vorbereitung wurde bekannt, dass Kapitän Thomas Raffl, Michael Raffl, Brian Lebler, Nash Nienhuis und Ali Wukovits nicht zur Verfügung stehen werden.
Vergangene Woche war auch das WM-Aus der NHL-Stars Marco Kasper und Marco Rossi besiegelt, hinzu kam Schweiz-Legionär Oliver Achermann.
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit fehlen auch David Reinbacher und Vinzenz Rohrer, die mit den Montreal Canadiens respektive dem AHL-Farmteam Laval Rocket in den Playoffs stehen.
Die Liste der Abwesenden umfasst mittlerweile elf Spieler. "Ich traue der Mannschaft trotzdem viel zu. Unsere Arbeit der letzten fünf, zehn Jahre hat zuletzt Früchte getragen. Es wird vielleicht etwas schwieriger heuer, aber der Klassenerhalt ist immer das Ziel", drückt Haudum seinen Landsmännern die Daumen.