Horngacher setzt in Polen auf ungewöhnliche Trainingsmethode
Laut Kacper Tomasiak kann der eigentliche Teamkoordinator viel von seinem Wissen einbringen - und setzt dabei auch auf neue Impulse.
Lange gab es ein Hin und Her um Stefan Horngacher, nun scheint er bereits gut in den polnischen Skisprungverband integriert zu sein.
Seine neue Rolle beschrieb der Verband bei seiner Vorstellung wie folgend: "Stefan soll eher als Trainer fungieren, aber in der Rolle eines Koordinators des gesamten Ausbildungssystems." Mehr dazu >>>
Bei den Polen leitete der Österreicher bereits einzelne Trainings. "Er hat viel von seinem enormen Wissen eingebracht, was sicherlich eine große Hilfe war. Die Trainer arbeiten gut zusammen. Das Wissen jedes Einzelnen ist nützlich, und Stefan hat viel von sich selbst eingebracht", sagt Kacper Tomasiak gegenüber "TVP Sport".
Ungewöhnliche Trainingsmethode
Zudem bringt der ehemalige deutsche Bundestrainer neue Methoden ein. "Wir trugen so etwas wie Kleidung für den Skilanglauf. Ich glaube, das Ziel war es, das Gefühl im Flug zu trainieren. Außerdem waren das keine Sprünge auf der Großschanze, sondern auf der ganz kleinen Schanze", erklärt der 19-Jährige, der die vergangene Saison auf Rang 23 des Gesamtweltcups beendete.
Den Effekt habe man gespürt und es habe ihnen geholfen, zu erkennen, wie sie sich in der Luft verhalten und wie ihre Bewegungen das Fluggefühl verbessern würden.
Ihr Gelerntes umsetzen können die Athleten bereits am ersten August-Wochenende beim Sommer-Grand-Prix in Wisla (POL).