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Odermatt: Diesen Extra-Aufwand betrieb er für Gröden-Erfolge

Ski-Superstar Marco Odermatt enthüllt bei einer Ehrung sein Gröden-Geheimnis: Für Siege auf der Saslong ging der Skistar außergewöhnliche Wege.

Odermatt: Diesen Extra-Aufwand betrieb er für Gröden-Erfolge Foto: © Saslong Classic Club

Sommer statt Winter, prominente Ehrengäste und die Enthüllung hinter den Erfolgserlebnissen.

Bei der Übergabe der Val Gardena Südtirol Ski Trophy auf der Berghütte Fienile Monte wird Marco Odermatt eine lebensgroße 3D-Holzbüste enthüllt. Der Schweizer Skistar nutzt die feierliche Kulisse vor der Dolomiten-Piste, um ein Erfolgsgeheimnis über seine Fahrten auf der Saslong zu verraten.

"Die ersten Jahre hat es gar nicht funktioniert"

Auf der technisch anspruchsvollen und extrem flachen Strecke läuft es für den Schweizer Gesamtweltcupsieger nämlich nicht von Anfang an nach Wunsch.

"Die ersten ein, zwei Jahre hat es hier in Gröden gar nicht funktioniert“, erklärt der 54-fache Weltcupsieger.

Die Kurscharakteristik bereitete dem Riesenslalom-Spezialisten zu Beginn gewaltige Probleme – weshalb er zu drastischen Maßnahmen griff.

Maßanfertigung für die Saslong

Um auf den flachen Passagen das nötige Tempo aufzunehmen, reichte feines Abstimmungsfeilen nicht mehr aus. Odermatt veranlasste einen Extra-Aufwand beim Material:

"Ich musste viel am Material anpassen, umstellen – ja sogar komplett neue Skier bauen, extra für dieses Rennen."

Erst mit diesem maßgeschneiderten Spezialmaterial stellte sich der gewünschte Erfolg ein.

Seither überzeugt Odermatt auf der Saslong mit beeindruckender Konstanz und fährt bei den vergangenen vier Austragungen gleich acht Podestplätze ein.

Souveräner Gewinn der Sonderwertung

Der Lohn für die akribische Vorbereitung zeigt sich auch bei der 58. Saslong Classic im vergangenen Dezember: Mit einem Sieg in der Sprint-Abfahrt sowie zwei zweiten Plätzen im Super-G und der klassischen Abfahrt sammelt Odermatt 260 Weltcup-Punkte.

Damit sichert er sich souverän die Val Gardena Südtirol Ski Trophy.

Neben der lebensgroßen Holzskulptur nimmt der Ausnahmekönner 5.000 Euro Extra-Preisgeld, einen Kurzurlaub in der Region sowie eine geführte Tour auf den Langkofel mit nach Hause.

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