Nach Olympia-Debakel: Italiens Techniktrainer zieht Konsequenzen
Die Slalom- und Riesentorlauftruppe der Italiener war weit weg von den Medaillenrängen. Was jetzt passiert:
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Während die italienischen Speedfahrer mit Silber und Bronze in der Abfahrt glänzen konnten, gingen ihre Kollegen aus dem Ski-Alpin-Techniklager bei den Olympischen Heimspielen 2026 komplett leer aus.
Das hat drastische Folgen: Trainer Mauro Pini, der für den Riesentorlauf und Slalom verantwortlich ist, legt sein Amt zurück. Am Donnerstag reichte er seine Kündigung ein.
Der Schweizer wird vom italienischen Skiverband zitiert: "Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Ergebnisse von Italiens Athleten in den technischen Disziplinen."
Nachfolger soll bald feststehen
Pini führt weiter aus: "Nach reiflicher Überlegung und in Anbetracht des fehlenden notwendigen gegenseitigen Vertrauensverhältnisses mit meinen Vorgesetzten halte ich es für richtig, zurückzutreten. Ich danke der FISI für die erhaltene Chance und wünsche den Athleten eine Zukunft voller sportlicher Erfolge."
Pini übernahm das Amt erst im vergangenen April. Dessen Vorgänger Simone Del Dio verließ das Team ebenfalls freiwillig im Laufe der vergangenen Weltcupsaison.
Auch Pini konnte das Team zu den Olympischen Spielen nicht in Form bringen. Der zwölfte Rang von Tommaso Saccardi im Slalom ist das höchste der Gefühle. Hoffnungsträger Alex Vinatzer schied zwei Mal aus und vergab in der Teamkombination die mögliche Goldmedaille. Die Nachfolge Pinis soll schon bei einem Treffen am Ende der Olympischen Spiele geklärt werden.