Für den Sieg hat es nicht gereicht, dennoch fährt Henrik Kristoffersen im Slalom von Wengen (Schweiz) seinen 100. Podestplatz im Ski-Weltcup ein.
Der Norweger, der unter der Woche noch mit Grippe im Bett gelegen ist, fährt nicht gänzlich fit zu Rang drei. Geschlagen wird er nur von Teamkollege Atle Lie McGrath, der sich damit das Rote Trikot des Slalom-Führenden erobert, und Lucas Pinheiro Braathen (BRA) (zum Rennbericht>>>).
Dem 31-Jährigen gelingt mit dem Podium historisches: Als erster Norweger überhaupt knackt er die 100-Podestplatz-Marke und zieht damit mit dem legendären Marc Giradelli gleich. Marco Odermatt (SUI) ist bisher 98-Mal bei Siegerehrungen dabei gewesen..
Auf Hirscher fehlen noch 38 Podestplätze
"Jetzt bin ich komplett leer. Ganze Woche mit Grippe im Schlafzimmer, ich hatte seit dem zweiten Lauf in Adelboden die Skischuhe nicht an. Heute bin ich mit dem dritten Platz nicht so zufrieden wie in Adelboden", sagt er im ORF-Interview nach dem Rennen.
Kristoffersen fügt hinzu: "Es bedeutet mir sehr viel - noch bin ich als Skifahrer aber nicht fertig. Hoffentlich kommen noch mehr dazu."
Auf Hirscher fehlen dem Norweger noch 38 Podestplätze, auf den legendären Stenmark sogar noch 55: "Ich habe gesagt, ich fahre noch bis zu den nächsten Olympischen Spielen 2030. Da kann noch einiges passieren."
Matt rettet ÖSV-Ehre mit Rang sieben
Weniger gut gelaufen ist das Rennen für die ÖSV-Läufer, Michael Matt rettet die rot-weiß-rote Ehre mit Platz sieben: "Der sechste Platz wäre drin gewesen. Ansonsten war der Rückstand nach dem ersten Lauf einfach zu groß", sagt der 32-Jährige, und fügt hinzu: "Das war eine gute Leistung für das, dass ich zweimal mittendrin gestartet bin."
Bei schwierigen Pistenverhältnissen fällt Manuel Feller von Rang sieben mit einem großen Patzer auf den elften Platz zurück. Joshua Sturm fährt hinter Adrian Pertl (14.) indes als 16. sein bestes Resultat in diesem Olympiawinter ein.
Fabio Gstrein wird 20., Johannes Strolz muss sich mit einem verpatzten zweiten Lauf mit Rang 28 zufrieden geben.