Bassino gewinnt auch den RTL in Courchevel

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Wie schon beim Auftakt auf dem Gletscher hoch über Sölden gewinnt Marta Bassino auch den Riesentorlauf in Courchevel. Die Italienerin fängt im 2. Durchgang im französischen WM-Ort von 2023 die Weltcup-Führende Petra Vlhova noch ab und sichert sich ihren insgesamt dritten Weltcupsieg.

Die Slowakin belegt beim ersten von zwei Riesentorläufen in Courchevel - am Sonntag (ab 9:30 Uhr folgt das 2. Rennen) mit 0,46 Sekunden Rückstand den dritten Platz. Auf Rang zwei stürmt überraschend Sara Hector nach vorne. Die Schwedin liegt nur 0,59 hinter Bassino und überholt Vlhova und Mikaela Shiffrin (USA/+1,70), die Vierte wird.

Bei Schneefall und sehr bescheidener Sicht wird Katherina Liensberger beste Österreicherin. Die Vorarlbergerin (+2,00) überholt Stephanie Brunner (+2,26) und erobert vor der Tirolerin den sechsten Endrang.

Katharina Truppe gelingt in ihrem 100. Weltcup-Rennen kein perfekter 2. Lauf. Die Kärntnerin (+3,51) fällt mit 12. Laufzeit noch einen Rang hinter Ricarda Haaser (+3,45) - die Zehnte wird - zurück.

Franziska Gritsch verbessert sich von Rang 29 auf den 14. Platz und komplettiert damit die starke Teamvorstellung der ÖSV-Damen

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ÖSV-Damen zurück in den Top 10

Es sind die ersten Top-Ten-Ränge für die Österreicherinnen im Riesentorlauf seit Liensbergers drittem Platz am 28. Dezember des Vorjahres in Lienz. Dazwischen gab es drei Rennen.

"Mir ist es Gott sei Dank einmal gelungen, das zu zeigen, das ich im Training zeige. Es liegt bei mir nur am Kopf", sagte die Vorarlbergerin Liensberger. Auch Brunner war glücklich: "Man muss vom ersten Tor weg kämpfen, immer Gas geben. Es war nicht so souverän, aber mit einem siebenten Platz kann ich mehr als zufrieden sein."

Stimmen zum RTL:

Marta Bassino: "Es war wirklich schwierig heute mit den Bedingungen. Das war ein Rennen, bei dem man sich nicht gut fühlt."

Sara Hector: "Es ist wunderbar, ich freue mich riesig. Es waren schwierige Verhältnisse heute mit dem Schnee, der Sicht und so. Ich bin so froh, ich habe lange dafür gearbeitet."

Petra Vlhova: "Mein oberer Teil war nicht so schlecht, da war die Sicht auch gut. Im Mittelteil war es sehr schlagig, da habe ich alles verloren. Aber ein dritter Platz ist auch nicht so schlecht. Natürlich habe ich den Sieg verloren, nachdem ich geführt habe. Heute war klar: Wer mehr riskiert, gewinnt."

Katharina Liensberger: "Das Ergebnis ist super, ich freu mich riesig. Umso cooler, dass wir morgen nochmal hier fahren. Es war unruhig, es war vom Start weg zum Fighten. Und es ist ein langer Lauf. Gegenüber Sölden habe ich etwas umgestellt. Ich habe mehr Vertrauen, wenn ich auf den Ski stehe und kann dadurch mehr als Limit gehen."

Stephanie Brunner: "Man muss da vom ersten Tor weg kämpfen, muss immer Gas geben und darf nicht zurückziehen. Mir ist das gut gelungen. Mein zweiter Lauf war nicht so gut, aber ein 7. Platz kann sich schon anschauen lassen. Und dabei ist es nicht mal mein Lieblingshang."

Ricarda Haaser: "Die letzte Frechheit fehlt noch. Es war noch nicht Vollgas. Es waren schnelle Schwünge dabei. Aber dass es noch schneller ist, dafür muss man noch brutaler fahren. Es ist sicher noch einiges möglich. Das gilt es heute gut anschauen und besser zu machen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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