Shiffrin gegen Vlhova? "Solche Spiele spielen wir nicht"
Die Dominatorin der letzten Jahre wirkte nach der zweiten Slalom-Niederlage in Folge und dem Sturz im Kombi-Super-G von Zauchensee nachdenklich. Zwar hat sie jetzt erstmals an einem Weltcup-Ort sieben Podestplätze geschafft, von ihrem 65. Weltcupsieg war Shiffrin aber weit entfernt.
"Ich bin zufrieden mit dem Podest, aber enttäuscht über mein Skifahren", gestand die verunsichert wirkende Amerikanerin. "Der Eindruck täuscht nicht", gab die dreifache Weltcup-Gesamtsiegeirn offen zu. "Ich habe zuletzt versucht, im Training Dinge zu ändern. Offenbar ist es nicht gelungen. Das ist jetzt die Realität."
Dass man den Kurs "gegen" Vlhova gesetzt habe, bestritt sie aber bei einer emotionalen Pressekonferenz vehement, kämpfte dabei mit Tränen. "Solche Spiele spielen wir nicht."
Vlhova: "Mikaela ist und bleibt ein Champion"
Vlhova rettete jedenfalls ein Zehntel Vorsprung ins Ziel und wiederholte trotz nur fünftbester Laufzeit im Finale ihren Vorjahrestriumph. "Es war echt ein Kampf, ein harter Tag", gestand die Slowakin. "Mikaelas Trainer weiß, was ich nicht mag und die Piste war nicht mehr perfekt. Ich habe viele Fehler gemacht. Deshalb fühlt sich der Sieg echt fantastisch an. Aber Mikaela ist und bleibt ein Champion."