Der Rutsch ins Jahr 2020 gelang dank den beiden Österreich-Rennen aber jedenfalls mit einem Stimmungshoch.
Durchwachsene Erinnerungen an Zagreb
"Ich habe das Gefühl mitnehmen können, dass ich das Jahr stark abschließen können habe", erklärte Liensberger, die nach dem Wirbel im Sommer um ihren angestrebten Skiwechsel erst verspätet ihr neues, zum Teil altes Material der Marke Rossignol testen konnte. "Ich habe es wirklich nicht gewusst, wo ich stehen werde. Das war definitiv nicht leicht für mich."
An Zagreb denkt Liensberger einerseits gerne, gelang ihr doch 2018 auf dem Sljeme als Achte ihr erstes Top-Ten-Ergebnis im Weltcup. 2017 und 2019 schied sie allerdings jeweils im Finale aus. "Der Berg verlangt einem alles ab, vom Start bis ins Ziel", meinte Liensberger. "Ich kann nur sagen, ich habe mich gut vorbereitet und werde mein Bestes geben."
Für Katharina Gallhuber geht es derzeit in ihrer Comeback-Saison darum, sich Schritt für Schritt wieder an die Spitze heranzutasten. Es sei das Ziel, "dass ich morgen besser bin als heute", sagte die Niederösterreicherin. Bei ihrem ersten und einzigen Zagreb-Antritt fuhr die Olympia-Dritte 2018 im selben Jahr auf den sechsten Platz. "Ich habe gute Erinnerungen. Der Hang ist eigen, sehr lang. Das liegt mir aber, Kraft habe ich genügend."
Keinen Druck vor dem Rennen am Samstag (13.00/16.15 Uhr im LIVE-Ticker) wollte sich Katharina Truppe machen, die nach Rang drei in Levi im November nicht mehr unter die ersten zehn kam. "Ich möchte eigentlich ohne Erwartungen reingehen, weil in den letzten Rennen bin ich immer mit Erwartungen reingegangen, das hat nicht funktioniert", betonte die 23-jährige. "Deswegen will ich einfach nur drauflosfahren."