Mit Topergebnis zu Olympia
Der ÖSV schickt im Riesentorlauf Nina Astner, Stephanie Brunner, Franziska Gritsch und Ricarda Haaser in die Olympia-Ticket-Ausscheidung. Laut Papierform nach Saisonergebnissen betrachtet haben Brunner (11., 17., 20.) und Astner (12., 16., 18.) die besten Chancen, Gritsch (18., 18.) und Haaser (20.) waren weniger oft in den Top 20.
Ein Top-10-Ergebnis fehlt allen noch. Ein Thema ist freilich noch Lisa Hörhager (einmal 22.), die als einzige Technikerin beide Disziplinen fährt, sich derzeit wegen ihrer Sprunggelenksverletzung aber auf den Slalom konzentriert.
Dort könnte sie am Sonntag noch das Ticket für Cortina d'Ampezzo lösen (war u.a. 12. und 14. in diesem Winter) und damit auch im Riesentorlauf einen Startplatz einnehmen, wenn sich keine Teamkollegin massiv mit Leistung aufdrängt.
Im Slalom gilt neben der Flachau-Dritten Katharina Truppe seit dem Salzburgrennen mit Platz zehn Katharina Huber (weiters 12., 13. und 2 x 16.) als fix. Weiters versuchen sich Natalie Falch (11., 17.) und Katharina Gallhuber (11., 2 x 13.). Gritsch ist ebenso in Spindleruv Mlyn mit dabei, sie hat aber als 17. in Gurgl nur ein Saisonergebnis stehen.
Mögliches ÖSV-Aufgebot
Österreichs Technikteam für Olympia könnte Scheib, Truppe, Astner, Brunner, Huber sowie zwei aus dem Quartett Haaser, Hörhager, Falch und Gallhuber lauten.
Scheib und Haaser sind ja auch eine Option für den Super-G. Im Speedbereich sieht es nach Cornelia Hütter, Nina Ortlieb, Mirjam Puchner und Ariane Rädler aus. Das Kontingent beträgt elf Quotenplätze, mit denen jeweils vier Startplätze in Abfahrt, Super-G, Riesentorlauf, Slalom und Team-Kombination besetzt werden können.