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Hütter im Hundertstel-Pech: "Mini-Fehler" zu viel fürs Podest

Cornelia Hütter verpasst das Abfahrts-Podest in Val di Fassa wie Ariane Rädler nur knapp. Die Fehler sind schnell gefunden - wenn sie auch nur klein waren.

Hütter im Hundertstel-Pech: "Mini-Fehler" zu viel fürs Podest Foto: © GEPA

Knappes Rennen in der Abfahrt in Val di Fassa!

Während Emma Aicher den Sieg lediglich um eine Hundertstelsekunde verpasst, fehlen Cornelia Hütter nur fünf Hundertstel aufs Podest, bei Ariane Rädler sind es sieben.

Ergebnis der Abfahrt >>>

Wo die Hundertstel liegengeblieben sind, wissen beide Österreicherinnen.

"Dann fährt man gleich ein, zwei Meter zu viel"

"Ich habe gekämpft, es war cool zu fahren. Aber ich habe einfach diese zwei kleinen Fehler zu viel gemacht, damit es für ganz vorne reicht. Ich habe die Linie nicht so gehalten, dann fährt man gleich ein, zwei Meter zu viel", analysiert Hütter im ORF-Interview. Diese "Mini-Fehler" seien zu viel gewesen.

"Man sieht, wie eng es ist. Man muss es einfach hundert Prozent auf die Piste bringen." Die Herangehensweise wolle sie auch am Samstag wieder zeigen und die zwei Linienfehler vermeiden. "Dann ist da ziemlich viel drinnen."

Im Abfahrts-Weltcup hat Hütter als Sechste noch Kugel-Chancen, ihr Rückstand ist mit 136 Punkten bei noch zwei ausstehenden Rennen aber bereits groß. Weltcup-Stand >>>

Rädler: "Es treibt mich an, dass die Ansprüche so hoch sind"

Auch Rädler ist bei ihrem besten Weltcup-Saisonergebnis in dieser Disziplin nicht weit vom Stockerl weg, sie erwischt ebenso keine fehlerfreie Fahrt.

"Oben war es ganz gut, unten muss ich meine Ski mehr laufen lassen. Man darf es hier nicht zu perfekt machen", meint sie.

"Ich wusste, dass es ein enges Rennen wird. Es treibt mich an, dass die Ansprüche so hoch sind. Du willst immer nach vor und endlich einmal auf dem Abfahrtspodest stehen."

Beinahe-Aus von Ortlieb: "Fehler sind nicht erlaubt"

Elfte wird die Trainings-Schnellste Nina Ortlieb.

"Fehler sind auf dieser kurzen Strecke nicht erlaubt, der ist mir im oberen Teil passiert. Man hat gesehen, wie unruhig es wirklich ist, da habe ich die Spannung verloren und viel Zeit verloren", meint die Vorarlbergerin, die einen Sturz vermeiden kann.

Es sei aufgrund der späteren Startzeit und des weicheren Schnees "einfacher zu fahren" gewesen, als erwartet.

Am Samstag (10:45 Uhr im LIVE-Ticker) steht in Val di Fassa eine weitere Abfahrt am Programm.

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