Vonn-Trainer Svindal gibt Zukunftsausblick
Aksel Lund Svindal wird von mehreren Verbänden umworben - das sagt er zu einem möglichen Engagement:
Aksel Lund Svindal geht nicht von einer weiteren Zusammenarbeit mit Lindsey Vonn aus.
"Es ist wohl vorbei. Leider braucht sie jetzt mehr Physiotherapeuten und Ärzte als Skitrainer", sagt der Norweger der Tageszeitung "Verdens Gang".
Svindal war seit vergangenem Sommer als Trainer von Vonn tätig, ihr schwerer Sturz bei den Olympischen Spielen setzte der Zusammenarbeit ein Ende.
"Ich glaube, es geht ihr jetzt gut", so Svindal über Vonn. Dass man niedergeschlagen sei, wenn man aus dem Krankenhaus komme, sei normal. "Aber jetzt scheint es, als wäre sie wieder voll dabei. Das ist schön zu sehen."
Svindal hat Kontakt mit Verbänden
Während Vonn sich eine Fortsetzung ihrer Karriere noch offenlassen möchte, scheint Svindal bereits heiß umworben. "Mehrere ausländische Teams haben gefragt, ob ein Job anderswo interessant wäre", sagt er.
Auch mit dem norwegischen Speed-Team habe es bereits Kontakt gegeben. "Viele sondieren jetzt Möglichkeiten, und das ist ganz natürlich. Im Laufe des Frühlings wird sich wohl mehr klären", so Svindal.
Unklar ist aber, ob Svindal überhaupt eine neue Aufgabe annehmen will. "Es ist völlig offen", so der Ex-Ski-Star. Die Zusammenarbeit mit Lindsey Vonn sei ein cooles Projekt gewesen, aber auch zeitlich begrenzt.
"War genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte"
Er hätte eigentlich nicht vorgehabt, diesen Winter als Trainer zu arbeiten - auch wenn es viel Spaß gemacht habe. "Aber es war auch genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte: Eine Reisebelastung, die sich nicht so leicht mit dem Familienleben vereinbaren lässt."
Seine Frau Amalie Iuel ist Leichtathletin, sie startet bald in die neue Saison. Er freue sich deshalb darauf, mehr Zeit mit seinem dreijährigen Sohn Storm zu verbringen.