Ortlieb schrammt in Tarvis-Abfahrt am Podest vorbei
Die Vorarlbergerin ist aber die beste ÖSV-Läuferin. Eine Italienerin holt ihren ersten Weltcupsieg.
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Die ÖSV-Läuferinnen verpassen nach dem Abfahrts-Debakel in Zauchensee auch in Tarvisio das Podest.
Der Sieg geht bei ihrem Heimrennen mit einer sauberen Fahrt an Nicol Delago. Es ist ihr erster Triumph im 133. Weltcuprennen.
Die Italienerin gewinnt zwei Zehntel vor der Deutschen Kira Weidle-Winkelmann (+0,20) und Lindesy Vonn (+0,26).
Die Amerikanerin stand bei bisher jeder Abfahrt seit Saisonbeginn am Podest. Im heutigen Rennen baut sie den einen oder anderen Fehler ein, der ihr vermutlich eine noch bessere Position verwehrt.
Ortlieb schnellste Österreicherin
Österreichs beste Läuferin klassiert sich in Person von Nina Ortlieb auf Rang vier (+0,42).
Miriam Puchner wird Elfte (+1,35). Die ÖSV-Fahrerinnen wirken nach dem Rennen meist ratlos.
Nebel macht Rennen schwierig
Bei dichtem Nebel gestaltet sich das Rennen für die hohen Startnummern sehr schwierig.
Cornelia Hütter (18.) und Ariane Rädler (20.) kommen ohne groben Schnitzer mit einem Rückstand von über zwei Sekunden ins Ziel.
Ricarda Haaser kann nach einer langen Unterbrechung auf Rang 22 fahren, Emily Schöpf wird 25.
Auch Christina Ager kann nicht mit den Top-Läuferinnen mithalten. Sie wird oben bei den Toren weit und verliert wie alle anderen Läuferinnen auch unten viel Zeit - das bedeutet Rang 27 mit 3,19 Sekunden Rückstand.
Nicht in die Punkte schaffen es Nadine Fest und Lena Wechner.
Auch Schwester der Siegerin zeigt auf
Nadia Delago geht mit Startnummer 29 ins Rennen. Alle Läuferinnen zuvor waren weit abgeschlagen, doch die Schwester der Siegerin überquert die Ziellinie mit einem Rückstand von 1,15 Sekunden.
Sie wird Zehnte und ist damit als einzige Fahrerin mit einer hohen Startnummer in den Top-Ten.