Drogen-Vorwürfe: Bode Miller wehrt sich
Der Ex-Ski-Star gibt ab, von Drogen seines mitfahrenden Freundes nichts gewusst zu haben.
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Ski-Olympiasieger Bode Miller wehrt sich weiter gegen Vorwürfe des Drogenbesitzes.
Der ehemalige Skirennfahrer war zu Beginn dieses Monats im Bundesstaat Idaho wegen des Besitzes von Psilocybin-Pilzen verhaftet worden. Der 48-jährige Ex-Sportler erklärte sich in zwei Anklagepunkten wegen Drogenbesitzes für nicht schuldig.
Idaho hat strenge Drogengesetze. Bundesstaaten wie Colorado und Oregon hingegen haben den Einsatz von Psilocybin zu therapeutischen Zwecken legalisiert.
Miller will von Drogen seines Freundes nichts gewusst haben
Er sei auf einer Autobahn in Idaho von der Polizei angehalten worden, schrieb Miller auf Instagram.
"Mein Freund, der mit mir unterwegs war, hatte eine kleine Menge Cannabis und eine Cannabis-Pfeife bei sich, wovon ich nichts wusste", teilte er weiter mit. "Wir haben voll und ganz mit dem Polizeibeamten kooperiert. Ich bin zuversichtlich, dass die Anklage wegen geringfügiger Vergehen fallen gelassen wird, sobald die Fakten geprüft wurden", so Miller.
Sheriff: 4,1 Gramm halluzinogene Pilze gefunden
Die Gerichtsakten enthalten laut der Nachrichtenagentur AP keine Angaben zu den Umständen von Millers Festnahme. In einer Erklärung zum Tatverdacht schrieb der stellvertretende Sheriff, er habe bei Miller ein weißes Sackerl aus einer Cannabis-Apotheke mit 4,1 Gramm halluzinogener Pilze gefunden.
Laut dem Sender ABC wurde er gegen eine Kaution von 5.000 US-Dollar (knapp 4.400 Euro) freigelassen.
Der sechsfache Olympia-Medaillengewinner und Sieger von 33 Weltcuprennen hat bei der WM 2015 in Colorado nach einem schweren Sturz im Super-G letztes Rennen bestritten.