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"Mangelnde Professionalität"? Routinier kritisiert den ÖSV

Nach einer verkorksten Saison ist die Zukunft von Otmar Striedinger offen. Besonders die Kommunikation des ÖSV stößt dem Speed-Spezialisten sauer auf.

"Mangelnde Professionalität"? Routinier kritisiert den ÖSV Foto: © GEPA

Der vergangene Winter lief für Otmar Striedinger alles andere als optimal.

Nicht ein Mal schaffte er es in die Punkteränge im Weltcup.

Die sportliche Zukunft des 35-jährigen Kärntners ist aktuell offen. Schon vor Wochen wurde öffentlich darüber spekuliert, dass Striedinger - ähnlich wie Speed-Kollege Max Franz - aus dem ÖSV-Kader fallen könnte.

Dahingehend kritisiert Striedinger nun gegenüber der "Krone" die Kommunikation innerhalb des Verbands: "Ich bin seit knapp 16 Jahren im Verband. Ich glaube, Max seit 18 Jahren. Wir haben immer unser Bestes gegeben, haben versucht, Vorbilder zu sein. Mit mir hat vom ÖSV bis jetzt niemand darüber gesprochen. Ob es fehlende Intelligenz oder mangelnde Professionalität ist, weiß ich nicht. Wenn das der neue Stil des ÖSV ist, kann man ihm nur gratulieren. Ich empfinde das Ganze als respektlos gegenüber den Athleten."

Mitter verweist auf Kaderrichtlinien des ÖSV

ÖSV-Alpinchef Christian Mitter verwies angesprochen auf mögliche Aussortierungen im Speed-Team der Männer im LAOLA1-Interview nach dem Weltcup-Finale im März auf die Kaderrichtlinien des ÖSV, an die sich gehalten werde.

"Es gibt Kaderrichtlinien ja nicht aus Spaß, wir bewegen uns immer noch im Spitzensport", so Mitter.

Die endgültige Entscheidung soll nach der Saison-Analyse bei der Alpin-Sitzung Ende April fallen.

"Die Athleten werden in den nächsten Tagen informiert", erklärt ÖSV-Männer-Cheftrainer Marko Pfeifer.

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