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Eklat im Streit um Skeleton-Helm: Ukrainer ausgeschlossen

Der Helm zeigte im Krieg getötete Sportkollegen. Heraskewytsch lenkte auch bei Treffen mit IOC-Präsidentin Coventry nicht ein.

Eklat im Streit um Skeleton-Helm: Ukrainer ausgeschlossen Foto: © GETTY

Skeleton-Fahrer Wladislaw Heraskewytsch wurde vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Der Ukrainer wollte mit einem Helm an seine gefallene Sportkollegen erinnern. Auf dem Helm sind die Bilder von rund einem halben Dutzend Athletinnen und Athleten zu sehen, die bei russischen Anschlägen ums Leben gekommen sind.

Dies war vom IOC untersagt worden. Es ist ein Verstoß gegen die Olympischen Charta und der Meinungsäußerungen auf dem Spielfeld.

Politische Botschaften sind laut IOC-Regeln an den Wettkampfstätten untersagt. Die Dachorganisation hatte Heraskewytsch als Kompromiss angeboten, anstatt des Helms ausnahmsweise einen Trauerflor am Arm zu tragen. Das hatte der Ukrainer abgelehnt.

Gespräche zwischen IOC und Heraskewytsch

Auf Instagram meldet sich der Ukrainer zu Wort: "Ich wollte nie einen Skandal mit dem IOC und habe ihn auch nicht verursacht. Das IOC hat ihn mit seiner Auslegung der Regeln verursacht, die viele als diskriminierend ansehen."

In den letzten Tagen soll es zu mehreren Gesprächen zwischen IOC-Präsidentin Kirsty Coventry und Heraskewytsch gekommen sein, in dem der Skeltoni nicht von seiner Linie abweichen wollte.

Nun wurde er eine halbe Stunde vor Start des ersten Laufs für die Wettbewerbe am Donnerstag und Freitag disqualifiziert. Auch verliert er seine Akkreditierung.

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