Teamsprint: Olympia-Abräumer Kläbo kämpft um zehntes Gold
Die ÖSV-Duos liebäugeln unterdessen mit dem Erreichen der Top-Ten.
Langlaufsuperstar Johannes Hösflot Kläbo kann seine Rekordmarke am Mittwoch im Skating-Teamsprint auf zehn Olympia-Goldene hochschrauben.
Der Norweger ist mit Einar Hedegart wieder Topfavorit. Im Erfolgsfall würde Kläbo mit dem fünften Titel in Tesero eine historische Bestmarke einstellen.
Als bisher einziger Athlet hatte 1980 US-Eisschnellläufer Eric Heiden bei einer Ausgabe fünf Siege eingeheimst. Kläbo könnte es mit den 50 km am Samstag sogar noch auf sechs bringen.
Moser/Föttinger wollen mithalten
Das rot-weiß-rote Duo Benjamin Moser und Michael Föttinger will im Teamsprint möglichst lange mit den Topnationen mithalten. Der Einzug in das Finale der 15 besten Paare wäre der erste Schritt.
"Es ist unser Ziel, dass wir vorne mitmischen, zuerst heißt es aber, die Qualifikation zu überstehen, das ist auch nicht selbstverständlich", sagte Moser.
Der Teamsprint sei für ihn das große Highlight der Spiele, dementsprechend ambitioniert ist der Tiroler. "Wir haben schon gezeigt, dass wir das ganz gut drauf haben mit einem sechsten Platz in Davos." Im Einzelsprint hatte er als 33. enttäuscht, im Verbund mit Föttinger soll es einen besseren Ausgang geben. "Ich bin in der Form meines Lebens und hoffe, dass einmal alles zusammenpasst."
Quali als Ziel von Bucher/Scherz
Im Frauen-Bewerb liebäugeln Heidi Bucher und Magdalena Scherz ebenfalls mit der Teilnahme an der Medaillenentscheidung. "Unser Ziel ist die Quali, dann sind die Top Ten realistisch", sagte die erst 19-jährige Bucher vor ihrer nächsten Bewährungsprobe gegenüber der APA.
Im Dezember in Davos war die Tirolerin mit Scherz im Weltcup auf Platz sieben gelandet. Diesmal steht aber die geballte Elite vollzählig am Start. Bucher sieht ihre Zukunft auch als Distanzläuferin, bei ihrem Staffeldebüt hatte sie sich bereits gut verkauft.
"Momentan bin ich Sprint näher dran an der Weltspitze, aber in den nächsten Jahren will ich schon auch auf Distanz gehen", sagte die Tirolerin, der Teresa Stadlober vor allem in der klassischen Technik ideale Voraussetzungen bescheinigt. "Sie ist sehr groß, hat wilde Hebel und bringt viel Kraft drauf beim Doppelstockschieben", sagte Stadlober.