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Frankreich suspendiert Olympia-Akteur nach Schlägerei

Der französische Verband greift nach einem Faustkampf eines Spielers im Match gegen Kanada hart durch.

Frankreich suspendiert Olympia-Akteur nach Schlägerei Foto: © GETTY

Frankreich hat Eishockey-Crack Pierre Crinon nach einer Schlägerei im letzten Gruppenspiel gegen Kanada für das restliche Olympia-Turnier suspendiert.

In Abstimmung mit dem französischen Nationalen Olympischen Komitee wurde die Entscheidung getroffen, den Verteidiger "für die nächste(n) Partie(n) des olympischen Turniers nicht zuzulassen", teilte der französische Verband FFHG in einem Statement mit.

Crinon wird damit zumindest das Qualifikationsspiel für das Eishockey-Viertelfinale gegen Deutschland (Dienstag, 12:10 Uhr) verpassen.

Wilson revanchierte sich für MacKinnon

Der 30-Jährige war beim 2:10 Frankreichs gegen Kanada erst mit einem überharten Check ins Gesicht von NHL-Superstar Nathan MacKinnon aufgefallen.

Kurz darauf war der Abwehrspieler in eine Schlägerei mit Kanadas Tom Wilson verwickelt, nachdem dieser sich mit einem Check in die Bande für seinen Teamkollegen revanchiert hatte.

Beide Akteure konnten erst nach energischem Eingreifen der Schiedsrichter voneinander getrennt werden und wurden daraufhin vom restlichen Spiel ausgeschlossen. Bei Olympia sind derartige Auseinandersetzungen untersagt.

Bei seinem Gang in die Kabine stachelte Crinon die kanadischen Fans zusätzlich noch auf, als er das Eis mit den Händen hinter den Ohren verlassen hatte.

"Eindeutiger Verstoß gegen den olympischen Geist"

Seitens des FFHG heißt es dazu: "Das provozierende Verhalten von Pierre Crinon beim Verlassen des Eises, obwohl er gerade wegen einer Schlägerei des Spiels verwiesen worden war, stellt einen eindeutigen Verstoß gegen den olympischen Geist dar und schadet zudem den Werten unseres Sports."

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