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Warum die Olympia-Strecke den ÖSV-Abfahrern liegen könnte

Österreichs Top-Duo Vincent Kriechmayr und Daniel Hemetsberger rechnet sich angesichts der Charakteristik der Klassiker-Strecke in Bormio einiges aus.

Warum die Olympia-Strecke den ÖSV-Abfahrern liegen könnte Foto: © GEPA

Mit angespannter Vorfreude sind Österreichs Abfahrer Vincent Kriechmayr und Daniel Hemetsberger nach Bormio aufgebrochen.

"Ich bin gespannt, wie die Atmosphäre während der Olympischen Spiele dort ist. Ich kenne es aus dem Weltcup im Dezember nach Weihnachten, da rührt sich nicht so viel", sagt Kriechmayr.

Ob der Zeitplan mit drei Trainings ab Mittwoch und der Abfahrt am Samstag hält, ist angesichts von prognostizierten Schneefällen fraglich.

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"Das 'Nix-Sehen' macht es ganz schön zach"

Auch unabhängig von der Wetterlage gehört die Piste "Stelvio" zu den schwierigsten Strecken im Weltcup, sie lebt von einem brutalen Rhythmus, der wenig Zeit zum Durchatmen bietet.

"Wir gehen alle davon aus, dass die Lichtverhältnisse viel besser sind, was die Stelvio schätzungsweise ein bisschen entschärfen wird. Weil das 'Nix-Sehen' macht es ganz schön zach", so Hemetsberger.

Dass die Piste nun mutmaßlich weniger eisig sein dürfte, ist Kriechmayr laut eigener Aussage "komplett egal. Ich habe genug 'Salzlettn-Rennen' auch schon gewonnen und es oft auf eisigen Pisten verkackt."

Kein klassisches Gleitstück

Österreichs Top-Duo rechnet sich angesichts der Strecken-Charakteristik der Olympia-Abfahrt einiges aus.

"Wir verlieren eher in den flacheren Passagen die Zeit, nicht in den schweren", erinnert Hemetsberger. Ein längeres, klassisches Gleitstück gibt es auf der "Stelvio" nicht.

Seit 2018 schaffte es an jedem Bormio-Wochenende zumindest ein ÖSV-Athlet in Super-G oder Abfahrt auch aufs Podest.

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