Super-G der Männer: das Ergebnis
Drei Starts, drei Siege: Franjo von Allmen wandelt auf den Spuren von Toni Sailer. Österreich bleibt ohne Medaille. Das Ergebnis des Olympia-Super-Gs:
Franjo von Allmen schreibt olympische Ski-Geschichte! Der Schweizer gewinnt nach der Abfahrt und der Team-Kombination auch den Super-G und schnappt sich seine dritte Goldmedaille in Bormio.
Damit vollbringt der 24-Jährige ein Kunststück, das vor ihm noch keinem männlichen Skifahrer gelungen ist.
Noch nie gewann ein männlicher Athlet bei Winterspielen das Speed-Double aus Abfahrt und Super-G - bei den Frauen ist dies zuletzt Michaela Dorfmeister 2006 in Turin geglückt.
Alle Olympiasieger im Super-G der Männer >>>
Überraschungs-Silber, Odermatt rettet Bronze
Mit Startnummer 7 knallt von Allmen die Bestzeit in den weichen Schnee der Stelvio. Der neue Olympia-König fängt den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle um lediglich 13 Hundertstelsekunden ab, der etwas überraschend Silber holt.
Marco Odermatt muss sich seinem Landsmann erneut geschlagen geben, darf aber zumindest über Bronze jubeln (+0,28). Dem Franzosen Nils Allègre fehlen als Viertem nur mickrige 0,03 Sekunden auf das Edelmetall.
Olympia 2026 - Medaillenspiegel >>>
Haaser bester Österreicher
Österreichs Quartett bleibt damit auch im zweiten Speed-Rennen der Männer ohne Medaille. Raphael Haaser belegt als bester ÖSV-Fahrer den fünften Platz. Auf Odermatt verliert der amtierende Riesentorlauf-Weltmeister 0,29 Sekunden.
Vincent Kriechmayr reiht sich an der siebten Stelle ein (+0,78), während Marco Schwarz (14./+1,36) und Stefan Babinsky (19./+1,72) heute schwer geschlagen sind.