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ÖEHV-Team: KAC und Capitals als warnende Beispiele vor Ungarn

Teamchef Roger Bader wollte Ungarn vor dem zweiten Gruppenspiel nicht unterschätzen. Er verwies auf das Playoff-Aus der Großklubs in der Meisterschaft.

ÖEHV-Team: KAC und Capitals als warnende Beispiele vor Ungarn Foto: © GEPA

Durchatmen, hieß es für Österreichs Eishockey-Nationalteam bei der WM in Zürich.

Der Auftakt gegen Großbritannien wurde mit einem 5:2-Sieg erfolgreich bestritten, der Klassenerhalt ist damit ein Stück näher gerückt.

Teamchef Roger Bader zeigte sich erleichtert: "Mit einem Sieg in eine WM zu starten, noch dazu gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, ist sehr wichtig. Vor allem, da dieser Sieg mit einer guten Leistung zustandegekommen ist."

"Dann schießen sie plötzlich zwei Tore"

Von Nervosität war zu Beginn überhaupt keine Spur, die ÖEHV-Equipe legte wie die Feuerwehr los und führte rasch mit 3:0.

"Dann schießen sie plötzlich zwei Tore", war auch Bader verblüfft. "Die Briten haben Spieler, die aus dem Nichts Tore erzielen können. Wir wussten, wir dürfen ihnen nichts geben, sonst sind sie wieder da."

"In jeder Beziehung eine gute Leistung"

Genau das ist aber passiert, und es dauerte, bis Österreich sich wieder erfangen konnte. Mit dem 4:2 von Kapitän Peter Schneider kippte das Momentum wieder auf ÖEHV-Seite, danach wurde der Sieg trocken heruntergespielt.

"50 von 60 Minuten haben wir es gut gemacht", meinte Bader und erläuterte: "Wir haben gewusst, wenn wir die Scheibe tief legen und sie damit in Laufduelle bekommen, dann werden sie Probleme bekommen, weil wir eindeutig die schnellere Mannschaft sind."

Der Teamchef attestierte seiner Auswahl daher "in jeder Beziehung eine gute Leistung - spielerisch, läuferisch, kämpferisch." Es sei ein verdienter Sieg gewesen.

Bader warnt vor Geringschätzung

Schon am Sonntag kann der Verbleib in der Top-Division im Duell mit Ungarn (16:20 Uhr im LIVE-Ticker >>>) praktisch unter Dach und Fach gebracht werden.

Damit würde sich Rot-Weiß-Rot für das weitere Turnier in eine komfortable Lage bringen. Ungarn darf jedoch nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Bader warnte vor einer Geringschätzung: "Wir wissen, dass sie unangenehm sind - Klagenfurt und Wien haben die Erfahrung in der Meisterschaft gemacht. Wir müssen mindestens so gut spielen wie heute, wenn wir sie schlagen wollen."

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