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GOLD! Finnland verdirbt der Schweiz die Weltmeister-Party

Die "Leijonat" sind der große Spielverderber in Zürich. Ein 20-Jähriger stürzt die Schweiz ins Tal der Tränen.

GOLD! Finnland verdirbt der Schweiz die Weltmeister-Party Foto: © IMAGO / Beautiful Sports International

Finnland vermiest der Schweiz die Weltmeister-Party!

Die "Leijonat" zerstören den Schweizer Traum vom WM-Gold im eigenen Land mit einem 1:0-Sieg nach Overtime in Zürich. Konsta Helenius wird zum Helden der Finnen, die ihren insgesamt fünften WM-Titel gewinnen.

Die "Nati" stand seit 2013 hingegen zum fünften Mal im Endspiel einer Eishockey-WM, in allen fünf Final-Partien musste sich die Schweiz geschlagen geben.

Nach den bitteren Niederlagen 2024 (0:2 gegen Tschechien) und 2025 (0:1 n.OT gegen die USA) gibt es vor den eigenen Fans die wohl schmerzvollste Pleite zu verdauen.

Schweiz startet nervös

Angefeuert von 10.000 Fans, wirkt die Schweiz im ersten Spielabschnitt nervös.

Finnland übernimmt früh das Kommando, findet durch Olli Määttä die erste gute Torchance vor (6.). In der 14. Spielminute hat der Gastgeber Glück, als Mikko Lehtonen - ein Finne in Diensten der ZSC Lions - mit seinem Hammer nur Metall trifft.

Noch mehr Dusel haben die Schweizer, dass kurz darauf die vermeintliche Führung der "Leijonat" zurecht nicht zählt. Anton Lundell haut einen Abpraller aus der Luft ins Netz, trifft den Puck dabei aber über der Latte. Die Referees nehmen das Tor wegen hohen Stocks zurück (14.).

Defensiv geprägtes Finale

Wenige Augenblicke vor der ersten Pausensirene wird es erstmals hitzig, als mehrere Spieler infolge harter Checks aneinandergeraten. Zwei Finnen müssen in die Kühlbox, die Schweiz startet mit einer knapp zweiminütigen doppelten Überzahl ins zweite Drittel.

Daraus wird jedoch kein Kapital geschlagen, die "Nati" ist in einem insgesamt defensiv geprägten Endspiel aber fortan das stärkere Team. Finnlands Goalie Justus Annunen gerät zunehmend in den Fokus, etwa gegen Christian Marti (29.), Pius Suter (36.) und Nico Hischier (40.).

Top-Chancen auf beiden Seiten

Die Schweiz kommt mit viel Energie aus der Kabine, Timo Meier trifft das Außennetz (42.). Die Eidgenossen haben die Partie fest im Griff, gefährlich wird "Suomi" aber im Powerplay. Der Schuss von Konsta Helenius fliegt hauchdünn über die Latte (45.).

Die Zuschauer hält es kaum mehr auf den Sitzen, in der 50. Spielminute findet Finnland die nächste Top-Chance auf das 1:0 vor (50.). Doch auch die Schweiz klopft nochmal kräftig an, Kapitän Roman Josi scheitert an Annunen, mit dem er gemeinsam in Nashville spielt.

Auch Suter findet keinen Weg am finnischen Tormann vorbei (58.), auf der Gegenseite setzt Mikael Granlund den möglichen Schuss zur Goldmedaille hauchzart an der Stange vorbei (59.).

Frühe Schrecksekunden

Die Overtime wird mit 3-gegen-3 gespielt und startet für die Schweiz mit einer Schrecksekunde.

Jesse Puljujärvi zieht für Genoni unhaltbar ab, trifft mit seinem Handgelenksschuss nach nicht einmal einer halben Minute aber nur die Innenstange (61.).

Auch die Eidgenossen verzweifeln am Gehäuse, Damian Riat schießt an die Querlatte (64.).

20-Jähriger entscheidet Finale

In der 71. Spielminute fällt schließlich die Entscheidung - und die gesamte Swiss Life Arena verstummt.

Der erst 20-jährige Konsta Helenius lässt einen perfekten Schuss los, der an Genoni vorbei ins Netz flitzt (71.). Es ist ein Stich ins Herz, der die Schweiz ins Tal der Tränen stürzt.

Die Titelträger der bisherigen Eishockey-Weltmeisterschaften

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