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Einspruch stattgegeben: Folgt Kniefall der IIHF vor Russland?

Nach der teilweisen Reintegration von Belarus sorgt nun ein Urteil im Fall Russland für Aufsehen.

Einspruch stattgegeben: Folgt Kniefall der IIHF vor Russland? Foto: © IMAGO / SNA

Russland könnte in naher Zukunft auf die internationale Eishockey-Bühne zurückkehren.

Der IIHF-Disziplinarausschuss hat einen Beschluss des IIHF-Rats von Jänner 2026 aufgehoben, wonach russische National- und Klub-Mannschaften aus Sicherheitsgründen für die Saison 2026/27 nicht wieder in Wettbewerbe des Weltverbands aufgenommen werden.

Gegen diese Entscheidung legte der russische Eishockeyverband anschließend Berufung beim IIHF-Disziplinarausschuss ein, der den Einspruch nun stattgegeben hat.

Teilnahme Russlands wird laufend entschieden

Zwar wurde ausdrücklich bestätigt, dass dies nicht die automatische Aufnahme Russlands bedeute. Allerdings wurde festgestellt, dass die vorherige Entscheidung in ihrer derzeitigen Form nicht aufrechterhalten werden könne.

Der Fall wurde daher an den IIHF-Rat zurückverwiesen, "damit dieser ihn auf der Grundlage von Sicherheits-, operativen und sportlichen Plänen erneut prüft."

Der IIHF-Rat werde "nun alle relevanten Informationen sammeln und anschließend von Veranstaltung zu Veranstaltung über die Teilnahmeberechtigung Russlands an künftigen IIHF-Wettbewerben entscheiden", heißt es.

Belarus bereits teilweise reintegriert

Erst am Donnerstag wurde verlautbart, dass Belarus teilweise reintegriert werde.

Konkret darf die Nation erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine im Februar 2022 wieder an der U18-WM der Männer in der Top-Division sowie der Frauen- und Frauen-U18-WM der untersten Leistungsstufe teilnehmen.

Die Titelträger der bisherigen Eishockey-Weltmeisterschaften

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