Michael Grabner vor 500. Regular-Season-Spiel

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In der Nacht auf Mittwoch (01:30 Uhr MEZ) bestreitet Michael Grabner mit den New York Rangers bei den Pittsburgh Penguins sein 500. NHL-Spiel der Regular Season.

Nach einem Karriere-Durchhänger bei den New York Islanders und den Toronto Maple Leafs hat sich der 30-jährige Villacher bei den "Blueshirts" wieder zu einem offensiven Leistungsträger gemausert. Schon nach 26 Partien mit 13 Toren und zwei Assists ist der Villacher auf bestem Wege, seine Zahlen aus dem Vorjahr zu übertrumpfen (31 Tore, 17 Assists in 88 Spielen).

Insgesamt hat Michael Grabner seit 14. Oktober 2009 in 499 Regular-Season-Partien für die Vancouver Canucks, New York Islanders, Toronto Maple Leafs und New York Rangers 144 Tore und 84 Assists zusammengetragen. Dazu kommen in 29 Playoff-Spielen weitere sechs Tore und sechs Assists.

"Das ist ein absolutes Highlight für mich, auch ein Thema in der Kabine, wo in einer Statistik die Meilensteine jedes Cracks festgehalten werden. Da blicken wir immer wieder darauf", meint Grabner, vor seinem Jubiläum gegenüber der "Krone".

LAOLA1 hat anlässlich des Jubiläums die Karriere von Michael Grabner in Bildern zusammengetragen:

Die Karriere von Michael Grabner begann - wie könnte es für einen Villacher anders sein - beim VSV (im Bild gegen den jetzigen Linz-Manager Christian Perthaler).

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Schon vor seiner Übersee-Zeit kam er 2003/04 auf insgesamt 18 Einsätze für die Kampfmannschaft, dabei schoss er zwei Tore und lieferte einen Assist.

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Von 2004 bis 2007 ging es erst in die WHL zu den Spokane Chiefs.

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Mit zwei überzeugenden Saisonen (75 Tore und 31 Assists in 128 Spielen) empfahl er sich für einen frühen Pick im NHL-Draft.

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2006 wurde er von den Vancouver Canucks in der ersten Runde an 14. Stelle gezogen.

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Trotz dieser schockierend positiven Vorschuss-Lorbeeren ging es allerdings erst einmal eine Weile zu den Manitoba Moose, dem AHL-Farmteam der Kanadier.

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2007/08 und 2008/09 wurden seine ersten vollen Profi-Jahre, das gleich in der zweithöchsten Liga Nordamerikas. Auch dort wusste er, mittlerweile nicht mehr ganz so blond, zu überzeugen.

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2009 sollte es endlich soweit sein! Durch eine Verletzung von Daniel Sedin wurde Grabner am 14. Oktober in den NHL-Kader hinaufgezogen.

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Nur eine Woche später, am 21. Oktober, erzielte Grabner im Powerplay gegen die Chicago Blackhawks sein erstes NHL-Tor.

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Am 1. November 2009 verletzte sich Grabner nach neun Spielen beim Aufwärmen, als er beim Fußballspielen umknickte.

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Es folgte eine AHL-Rückkehr zu den Manitoba Moose. Erst am 17. März 2010 wurde er wieder von den Canucks gebraucht, in den verbleibenden elf Regular-Season-Partien zeigte er auch mit einem Hattrick auf.

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In der zweiten Runde der Playoffs war gegen die Chicago Blackhawks Endstation.

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2010 wurde er zu den Florida Panthers getradet, bestritt dort aber nur die Preseason. Kurz vor Anfang der Saison 2010/11 war Grabner am Markt.

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Zwei Tage später schlugen die New York Islanders zu.

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New York sollte schließlich eine langfristige Heimat werden: Insgesamt fünf Saisonen trug Grabner Blau-Orange. Für die Playoffs reichte es jedoch erst im dritten Jahr.

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Gleich 2010/11 wurde seine bis dato produktivste Spielzeit überhaupt: 34 Tore und 18 Assists in 76 Spielen. Damit führte er nicht nur die Torschützen-Liste der Islanders, sondern aller Rookies ligaweit an und wurde für die Calder-Trophy als "Rookie of the Year" nominiert.

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Besonders durch seine Schnelligkeit fiel Grabner auf. Im Jänner 2011 wurde er für die "SuperSkills" nominiert.

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Mit Zeiten von 14,061 und 14,238 Sekunden gewann er den Wettbewerb um den schnellsten Skater der NHL.

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Mit seiner überzeugenden ersten Saison verdiente er sich einen Fünfjahresvertrag bei den Islanders ab 2011, der ihm insgesamt 15 Millionen US-Dollar einbringen sollte.

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2011/12 konnte er an seine Statistiken des Vorjahres nicht ganz anschließen (20 Tore, 12 Assists in 78 Spielen).

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Die Saison 2012/13 begann mit dem NHL-Lockout. Grabner zog es standesgemäß in die Heimat zum VSV zurück.

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Das hierzulande vielbeachtete Gastspiel des Stars endete nach 17 EBEL-Einsätzen (10 Tore, 9 Assists).

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Nach der USA-Rückkehr sollten 2012/13 noch 16 Tore und 5 Assists in 45 NHL-Spielen folgen.

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Als Belohnung gab es die erste Playoff-Teilnahme mit den Isles, die aber in der ersten Runde endete (2:4 gegen die Pittsburgh Penguins).

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Danach ging es allerdings deutlich bergab: 2013/14 waren es nur mehr 12 Tore und 14 Assists in 64 Spielen.

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2014/15 blieb Grabner sowohl bei Toren (8), als auch Assists (5) im einstelligen Bereich, durfte allerdings auch nur mehr 34 Spiele absolvieren.

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Dennoch zogen die Isles in die Playoffs ein, wo wieder in der ersten Runde Sense war (3:4 gegen die Washington Capitals).

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Es sollte Grabners letzte Saison bei den Islanders werden, für das letzte Jahr seines laufenden Vertrags wurde er an die Toronto Maple Leafs abgegeben.

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Im Gegenzug für den Österreicher wanderten Taylor Beck, Carter Verhaeghe, Matt Finn, Tom Nilsson und Torhüter Christopher Gibson an die Ostküste.

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Grabner wurde gleich zum Assistant Captain ernannt. Ein bevorzugter Einsatz im Penaltykilling sorgte für wenig berauschende Statistiken (je 9 Tore und Assists in 80 Partien).

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Obwohl die Leafs Interesse an einer Vertragsverlängerung zeigten, wurde Grabner im Juli 2016 zum Free Agent.

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Eine letztlich glückliche Fügung für Eishockey-Fans in Österreich (und New York), wie sich später herausstellen sollte.

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Grabner übersiedelte wieder nach New York, diesmal allerdings zu den Rangers.

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Bei den "Blueshirts" sollte wider Erwarten der Knoten platzen: Grabner konnte seine Stärken wieder ausspielen und führte zu Beginn seines Engagements zeitweise die NHL-Torschützenliste an.

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Mit letztlich 27 Toren und 13 Assists in 76 Regular-Season-Spielen wurde Grabner zur offensiven Stütze des Teams.

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Dementsprechend stieg die Gunst bei den Fans.

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Erstmals konnte Grabner mit den New York Rangers in die zweite Playoff-Runde vorstoßen.

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Nach einem 4:2 über die Montreal Canadiens war aber gegen die Ottawa Senators (2:4) Schluss.

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Der Österreicher kam in allen 12 Partien zum Einsatz und legte noch einmal vier Tore und zwei Assists auf seine Bilanz drauf.

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Obwohl damit spekuliert wurde, dass Grabner im Zuge des Expansion Drafts nach Las Vegas übersiedeln müsse, blieb ihm ein Gang in die Wüste erspart.

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Stattdessen verdiente er sich erneut einen Einjahres-Vertrag bei den Rangers.

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Die Saison 2017/18 begann mit 13 Toren in 26 Spielen wieder gut.

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Gegen die Pittsburgh Penguins feiert Grabner am 5. Dezember sein 500. Regular-Season-Spiel in der NHL.

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Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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