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Rossi bedauert WM-Absage: "Das wäre die Krönung gewesen"

Aber die Fußverletzung verhindert eine Teilnahme in Zürich. Der NHL-Legionär blickt auf eine "sehr aufregende und anstrengende Saison" zurück.

Rossi bedauert WM-Absage: "Das wäre die Krönung gewesen" Foto: © GETTY

Marco Rossi wird Österreich bei der kommenden Eishockey-WM in Zürich nicht verstärken können. Hier nachlesen >>>

Der Vorarlberger musste dem Nationalteam absagen, da seine Fußverletzung noch nicht vollständig verheilt ist. Im Oktober brach sich der 24-Jährige noch in Diensten der Minnesota Wild den linken Fuß.

"Danach war es wirklich sehr hart und schwierig, damit durchzuspielen. Nach paar Spielen konnte ich auch nicht mehr weiterspielen, musste eine längere Pause machen", sagt der Feldkircher in einer Aussendung des ÖEHV.

Aufregende und anstrengende Saison

Als der Mittelstürmer in den Spielbetrieb zurückkehrte, wurde er von Minnesota zu den Vancouver Canucks getradet. Dort hat er sich rund um den Jahreswechsel nochmals an der gleichen Stelle verletzt. "Das war wirklich sehr hart", meint Rossi.

Wieder musste Rossi pausieren, fehlte Vancouver fast zwei Monate. Nach dem Olympia-Break gab der NHL-Legionär sein Comeback, war aber zu keinem Zeitpunkt bei voller Fitness. Trotzdem spielte Rossi bis zum Ende des Grunddurchgangs durch.

Sein Fazit: "Es war eine sehr aufregende und anstrengende Saison. Es war sicher nicht einfach."

"Die Gesundheit geht immer vor"

Er bedauert, nicht bei 100 Prozent zu sein und Österreich absagen zu müssen. "Die WM mit dem Nationalteam wäre sicher die Krönung gewesen - vor allem in Zürich, wo ich viele Jahre meiner Jugend verbracht habe. Aber die Gesundheit geht immer vor", erklärt Rossi.

Der Center wünscht dem ÖEHV-Team "nur das Beste. Das Ziel ist wieder der Klassenerhalt. Wir haben über viele Jahre bewiesen, dass wir in der Top-Division mitspielen und für Überraschungen sorgen können."

Es sei wichtig, "mit viel Stolz und Leidenschaft" in die WM zu gehen und zu zeigen, "dass wir auch gute Eishockeyspieler sind."

Regeneration im Fokus

Für ihn steht nun die Regeneration im Vordergrund.

"Es heißt jetzt komplett vom Eishockey, vom Schlittschuh wegzugehen und zu schauen, dass ich mich wieder zu 100 Prozent fit fühle", so Rossi.

Einen genauen Zeitplan hat er dabei nicht. "Aber es wird hoffentlich schnell gehen, damit ich das Sommertraining starten kann", so der 24-Jährige.

Marco Kasper fehlt ebenfalls

Neben ihm muss das Nationalteam in der Schweiz auch auf Marco Kasper verzichten.

Sein Vater Peter Kasper erklärte der "Krone": "Marco war die ganze Saison in der NHL von einer Unterkörper-Verletzung gehandicapt. Er muss die Zeit nutzen, um die Verletzung auszukurieren und nächste Saison in der NHL vollfit angreifen zu können."

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