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Aus erfreulichem Grund: ÖEHV-Kapitän sagt für WM ab

Österreichs Eishockey-Nationalteam muss in Zürich ohne eines seiner Aushängeschilder auskommen. Ein Teamkollege wird ebenfalls nicht dabei sein.

Aus erfreulichem Grund: ÖEHV-Kapitän sagt für WM ab Foto: © GEPA

Österreichs Eishockey-Nationalteam muss bei der kommenden Eishockey-WM in Zürich aus erfreulichem Grund auf Thomas Raffl verzichten.

Der ÖEHV-Kapitän und seine Frau erwarten Anfang Juni ihr zweites Kind. "Ich wäre gerne gekommen, und ich spiele immer gerne für Team Österreich. Aber eine WM davor kann ich meiner Frau nicht antun", erklärt der bald 40-Jährige gegenüber den "Salzburger Nachrichten".

Der Villacher hat Österreich bereits bei elf Weltmeisterschaften vertreten, bei sieben davon ging der Stürmer des EC Red Bull Salzburg als Captain voran. Insgesamt hat Raffl 142 Länderspiele in Rot-Weiß-Rot bestritten.

Salzburg-Kollege sagt ebenfalls ab

Sein Salzburger Teamkollege Nash Nienhuis wird ebenfalls nicht Teil des Kaders sein.

Der Sohn von Ex-KAC-Angreifer Kraig Nienhuis besitzt neben der kanadischen sowie der US-Staatsbürgerschaft auch die österreichische.

Teamchef Roger Bader hatte ihn bereits im Februar zum Drei-Nationen-Turnier eingeladen, daran konnte der Verteidiger verletzungsbedingt nicht teilnehmen.

Nun muss der 26-Jährige aus familiären Gründen, die eine WM-Teilnahme verunmöglichen, absagen. Den entsprechenden "SN"-Bericht bestätigt Teamchef Bader auf Anfrage von LAOLA1.

Dafür kann der Schweizer bei den Titelkämpfen vor seiner Haustür Atte Tolvanen, David Kickert, Peter Schneider, Benjamin Nissner, Lucas Thaler und Mario Huber setzen. Das Sextett scheiterte mit Salzburg sensationell im Viertelfinale der win2day ICE Hockey League.

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