Endstand
2:6
2:3 , 0:1 , 0:2
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Salzburg sichert sich Playoff-Heimrecht mit Sieg in Fehervar

Red Bull Salzburg fährt in Fehervar einen deutlichen 6:2-Sieg ein - damit ist dem Meister das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale nicht mehr zu nehmen.

Salzburg sichert sich Playoff-Heimrecht mit Sieg in Fehervar Foto: © GEPA

Der EC Red Bull Salzburg fährt in der 50. Runde der win2day ICE Hockey League einen 6:2-Auswärtssieg bei Fehervar AV19 ein.

Durch den Sieg sichert sich der Meister einen Top-Vier-Platz. Der HC Bozen könnte als einziges Team noch die Salzburger von Rang drei verdrängen. Fehervar muss dagegen noch um ein Ticket für das Pre-Playoff zittern.

Den besseren Beginn im Spiel haben auch die Gäste, Michael Raffl vergibt früh in der Partie die erste große Chance. Das Tor fällt aber auf der anderen Seite: Joel Messner bringt Fehervar in Minute acht in Führung.

Der Meister bleibt danach aber spielbestimmend und dreht das Spiel binnen weniger Minuten: Erst nutzt Raffl ein Powerplay zum Ausgleich (11.), Travis St. Denis (14.) und Troy Bourke (17.) bringen die Gäste sogar mit 3:1 in Führung.

Maxwell Gerlach gelingt gegen überlegene Salzburger noch vor der ersten Drittelpause aber der Anschlusstreffer (19.).

Salzburg zu oft in Unterzahl

Fehervar kommt besser aus der Pause. Gerlach, Darren Archibald und Ole Einar Andersen kommen direkt zu guten Ausgleichsmöglichkeiten, danach geht es aber wieder nur in eine Richtung.

In Minute 28 nützen die Salzburger dann auch noch ein Powerplay und stellen durch Connor Corcoran auf 4:2.

In einem etwas ausgeglichenerem Mitteldrittel stehen sich die Gäste selbst im Weg: Salzburg spielt gleich viermal in Unterzahl, Fehervar kann die insgesamt acht Minuten Überzahlspiel jedoch nicht in Tore ummünzen.

Fehervar drückt, Bullen treffen

Wie bereits im Mitteldrittel kommen die Gastgeber auch im Schlussabschnitt besser aus der Kabine. Istvan Terbocs scheitert an Tolvanen (43.), ein Patzer von Tolvanen bleibt unbestraft (44.). Während Fehervar drückt, kommt Salzburg länger nicht zu Chancen, Coe ist dann jedoch in einem Fastbreak zur Stelle (49.).

AVS bleibt auch im Anschluss am Drücker, als Salzburg einmal mehr in Unterzahl spielt, riskiert man alles und nimmt den Torhüter im Powerplay hinunter. Bourke findet im Fastbreak Mario Huber, der ins leere Tor zum 6:2 trifft (56.).

Bozen verliert bei Olimpija im Shootout

Im direkten Duell um das Viertelfinal-Heimrecht muss der HC Bozen einen Dämpfer hinnehmen. Olimpija Ljubljana kommt zu einem 4:3-Heimsieg im Shootout und hält ihrerseits die Chance auf einen Top-Vier-Platz noch am Leben.

Bozen geht zweimal in Führung, Ljubljana findet aber eine Antwort. Im Schlussdrittel bringt Rok Kapel die Slowenen in Führung (52.), Cole Schneider rettet die Gäste mit einem Tor wenige Sekunden vor Schluss aber noch in die Overtime (60.).

Da fallen keine Treffer, im Shootout ist nur Marcel Mahkovec erfolgreich - Olimpija darf damit weiterhin auf ihr Viertelfinal-Heimrecht hoffen, Der HCB bangt indes sogar um die CHL-Teilnahme.

Pustertal mit letztem Hoffnungsschimmer

Der HC Pustertal darf sich indes auch noch Hoffnungen auf Heimrecht im Playoff-Viertelfinale machen. Die Südtiroler kommen zu einem knappen 4:3-Auswärtssieg bei den Pioneers Vorarlberg.

Die Gäste geraten im ersten Drittel gleich zweimal in Rückstand, können aber beide Male ausgleichen. Im Mitteldrittel bringt Greg Di Tomaso die Wölfe sogar in Führung (24.), Marlon Tschofen gelingt aber noch vor der zweiten Drittelpause der Ausgleich (32.).

Den entscheidenden Treffer erzielt schlussendlich Mats Frycklund im Schlussdrittel (47.).

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