Vienna Capitals bleiben weiter eine Heimmacht

 

Zum Auftakt der 22. Runde in der bet-at-home ICE Hockey League stellen die Vienna Capitals einmal mehr ihre Heimstärke unter Beweis. Die Wiener zwingen die Black Wings Linz 5:4 in die Knie und feiern den siebten Heimsieg am Stück.

Dabei erwischen die Gäste den besseren Start, können ihre Abschlüsse aber nicht im Tor unterbringen. Anders die Capitals: Comebacker Sheppard (11./PP) bringt den Puck nach Fehler von Wolf im Tor unter. Die Wiener erhöhen den Druck, Lowry (17.) sorgt noch vor Drittelende für den zweiten Capitals-Treffer.

Die Stahlstädter stecken keineswegs auf und erzielen in der 23. Spielminute durch Pelletier den Anschlusstreffer. Der Angreifer bezwingt Caps-Torwart Kickert mit einem wuchtigen Wrister. Wenige Minuten später wird es strittig: Nach traumhafter Kombination über mehrere Stationen netzt Sutter (27.) ins halbleere Tor ein, das allerdings aus der Verankerung fällt.

Die Refs geben zuerst das Tor, erkennen dieses nach dem Videobeweis allerdings wieder ab, da der Puck die Linie erst nachdem das Tor aus der Verankerung fiel, überquerte. Eine höchst fragwürdige Entscheidung, denn Linz-Torhüter Coreau war ohne jegliche Abwehrchance, das Spielgerät wäre somit trotzdem im Tor gelandet.

Trotzdem bleiben die Capitals am Drücker, bei angezeigter Strafe gegen Linz vollendet Wall (34.) einen Alleingang zum 3:1. Bortnak (35.) sorgt nur wenige Augenblicke für den erneuten Anschluss, Lebler (36.) gleicht die Partie dann im Breakaway sogar aus.

Im Schlussdrittel legen die Wiener durch Hartl (44.) vor, der einen Slapshot-Kracher ins linke Eck setzt. Bortnak (47./PP) schnürt allerdings in Überzahl den Doppelpack und gleicht wieder aus. Dass die Caps als Sieger vom Eis gehen, haben sie Sutter (52.) zu verdanken, der einen scharfen Querpass vor das Tor verwertet.

Somit gewinnen die Capitals auch das dritte Saisonduell mit den Black Wings Linz, rehabilitieren sich zudem für das 1:7 beim VSV. In der Tabelle nehmen sie vorübergehend wieder den sechsten Platz ein, die Black Wings Linz rutschen wieder ans Tabllenende.

Salzburg-Serie geht zu Ende

Red Bull Salzburg muss die erste Pleite nach zuletzt drei Erfolgen en suite einstecken. Die Mozartstädter unterliegen Tabellenführer Olimpija Ljubljana 2:3 nach Shootout.

Die Gäste aus Slowenien erwischen einen Traumstart: Nach einem misslungenen Klärungsversuch der "Eisbullen" spielt Pance quer durch das Angriffsdrittel auf Cimzar (2.), der sich die Chance nicht nehmen lässt.

Salzburg erarbeitet sich in Folge ein spielerisches Übergewicht, lässt zahlreiche Torchancen aber vorerst ungenützt. Das sollte sich rächen, denn in der 25. Spielminute bringt Kalan den Puck aus kurzer Distanz im Tor unter. Die Gastgeber bleiben dennoch die bessere Mannschaft, Mario Huber (37.) trifft nur die Stange.

Zu Beginn des dritten Abschnitts sorgt ein Doppelschlag für den Ausgleich: Raffl legt perfekt für Schneider (44.) ab, dessen Onetimer kann Ljubljana-Torhüter Us nicht halten - 1:2. 69 Sekunden später ergattert Paul Huber (45.) die Scheibe im Slot, der sofortige Abschluss zappelt im Netz.

Da 19 weitere Torschüsse nicht im Kasten landen, Ljubljana durch Pance (49.) ein Breakaway ungenützt lässt, geht es in die Overtime. Dort vergibt Salzburg eine 2-auf-1-Situation, Ljubjana ein weiteres Breakaway.

Daher muss das Shootout herhalten, in dem Koblar den insgesamt 13. Penalty-Versuch beider Teams verwertet. Brennan vergibt, Ljubljana fährt den Sieg ein.

Die Slowenen behaupten damit ihre Tabellenführung, Salzburg rangiert direkt dahinter auf der zweiten Position.

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