Die TV-Bilder, die im Nachhinein zur Aufklärung der Situation führten, waren für die Referees nicht verfügbar. Lediglich die Bilder der VGJ-Technologie, die in diesem Fall nicht ausreichend gewesen sein dürfte.
"Die Tatsache, was nachträglich mit Fernsehbildern nachgewiesen werden kann, ist irrelevant. Die Schiedsrichter hatten keine Möglichkeit auf die TV-Bilder zu zugreifen und auch der Situation Room, der das Spiel über das EBEL Sportlounge-System (welches das EBEL VGJ-System enthält) beobachtete, hatte diese Möglichkeit nicht."
Die ganze Aussendung:
- Der tieferstehende Schiedsrichter hat entweder auf Tor oder kein Tor zu entscheiden und umgehend ein entsprechendes Zeichen zu machen
- In diesem Fall wurde vom Schiedsrichter auf Tor entschieden.
- Das Tor zählt, solange alle vier offiziellen Schiedsrichter in einer kurzen Besprechung zu keinem eindeutig anderen Ergebnis kommen. In diesem Fall konnten die vier Schiedsrichter nicht eindeutig bestimmen, dass der Puck nicht in das Tor gelangte bzw. der Puck die Torlinie überquerte bevor das Tor aus der Verankerung war (um dadurch die ursprüngliche Entscheidung des Schiedsrichters zu ändern).
- Sollten nach wie vor Zweifel oder Unschlüssigkeit bestehen, so haben die Schiedsrichter die Möglichkeit die VGJ Bilder zu betrachten (was sie auch taten). Die Frage und die Begründung um die VGJ Bilder zu betrachten war, ob "der Puck die Torlinie überquert hat, bevor das Tor aus seiner Verankerung gerissen wurde". Es stand zu diesem Zeitpunkt nie zur Diskussion, ob der Puck in das Tor gegangen ist, oder nicht.
- Beide Trainer wurden von den Schiedsrichtern informiert, dass der Grund für den Videobeweis jener ist, ob der Puck die Torlinie überquerte bevor das Tor aus der Verankerung gerissen wurde. (Es stand zu diesem Zeitpunkt nie zur Diskussion, ob der Puck in das Tor gegangen ist, oder nicht.)
- Es kam zu einer Verzögerung, um einen einwandfreien Beweis der VGJ-Bilder zu erhalten. Die Bilder lieferten jedoch keinen eindeutigen Beweis, das Tor zu revidieren. Dies wäre zu einhundert Prozent erforderlich gewesen, um einen On-Ice-Call rückgängig zu machen.
- Damit zählte das Tor.
- Der EBEL Situation Room kam zum selben Ergebnis, da anhand der Bilder kein Beweis erkennbar war, warum dieses Tor nicht zählen hätte sollen.