KAC, Bozen und Salzburg buchen Playoff-Ticket

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Mit dem KAC, dem HC Bozen und RB Salzburg lösen drei Teams am 42. EBEL-Spieltag das Playoff-Ticket.

Die Rotjacken (78 Punkte) feiern gegen den HC Znojmo einen klaren 5:0-Erfolg. Matt Neal glänzt mit einem Doppelpack, Lars Haugen pariert alle 20 Schüsse auf seinen Kasten.

Bozen (76) dreht die Partie gegen Linz (66) und gewinnt mit 4:2. Die Black Wings bleiben damit auf Rang sieben und haben zwei Punkte Rückstand auf den letzten Platz "über dem Strich".

Salzburg (73) muss gegen den VSV Überstunden machen: Herburger sorgt in der Overtime für den 4:3-Sieg der Bullen.

Weiterhin von der Tabellenspitze lachen die Vienna Capitals (84) durch einen 9:2-Kantersieg bei den Dornbirn Bulldogs. Peter Schneider verbucht fünf Scorerpunkte (2 Tore/3 Assists).

Die Graz99ers (82) bleiben den Wienern jedoch auf den Fersen – Fehervar (68) wird mit 4:3 nach Penalties niedergerungen.

Fehervar und die Black Wings Linz kämpfen an den ausstehenden beiden Spieltagen um den letzten Top-6-Platz. Auf die Magyaren warten Heimspiele gegen Bozen und Salzburg, Linz muss ebenfalls daheim gegen Medvescak Zagreb und anschließend gegen den KAC ran.

Die Nacht des Jamie Lundmark

Der KAC erlebte einen in vielerlei Hinsicht perfekten Abend: Die Klagenfurter fixierten ausgerechnet bei der offiziellen Verabschiedung von Jamie Lundmark, dem mit 140 Toren besten ausländischen Torschützen der Vereins-Historie, die vorzeitige Playoff-Teilnahme.

Zudem blieb Torhüter Lars Haugen beim verdienten 5:0-Sieg vor 4.074 Zuschauern unbezwungen. Matt Neal erzielte einen Doppelpack.

Capitals im Rausch

In Dornbirn sannen die Capitals zwei Tage nach der Niederlage in Bozen auf Rehabilitation. Der Gastgeber hingegen kämpfte noch um die ohnehin minimale Chance auf die Top Sechs.

Die Vorarlberger Hoffnungen platzten jäh: Nach Toren von Benjamin Nissner, Andreas Nödl und Kelsey Tessier hieß es nach 4:45 Minuten 3:0 für die Wiener. Das finale 9:2 bedeutete den zweithöchsten Saisonsieg des Tabellenführers. ÖEHV-Teamspieler Peter Schneider schrieb dabei fünf Punkte (zwei Tore, drei Assists) an.

Aus Sicht der Bulldogs ist zudem bitter, das sich Goalie Thomas Stroj im dritten Abschnitt verletzte und zur genaueren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Poss übte Kritik

Salzburg bleibt zuhause weiter Mittelmaß. Erneut ohne ihre Verteidiger Layne Viveiros und Matthias Trattnig liefen die "Bullen" gegen den VSV meist einem Rückstand hinterher.

Mario Huber schoss das Team von Greg Poss erst in der 59. Minute im Powerplay in die Verlängerung, in der Raphael Herburger siegbringend einnetzte (62.). Poss kritisierte im Anschluss die Einsatzbereitschaft mancher Spieler.

Nur "ein Teil der Mannschaft" habe Verantwortung übernommen. "Wir müssen verstehen, dass es gegen jede Mannschaft schwer ist, zu gewinnen, und dass man immer alles geben muss." Im Playoff stehen die Bullen trotzdem bereits.

Fatale 127 Sekunden für Linz

Auch Bozen, das den Tabellensiebenten Black Wings Linz 4:3 besiegte, kann bereits für die Postseason planen. Die Oberösterreicher kassierten im ersten Auswärtsspiel unter Neo-Trainer Tom Rowe die erste Niederlage.

Ihnen wurden fatale 127 Sekunden anfangs des Schlussdrittels zum Verhängnis, in denen Goalie Michael Ouzas dreimal hinter sich greifen musste. Die Linzer drängten noch auf den Ausgleich, doch Brian Lebler traf acht Sekunden vor dem Ende lediglich Metall.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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