Frölunda HC
FRÖ
Lulea Hockey
LUL
-
Nicklas Lasu
-
Jacob Peterson
-
Jere Innala
-
Eetu Koivistoinen
-
Otto Leskinen
Mit Österreich-Beteiligung: Frölunda krönt sich zum CHL-Sieger
Der Klub aus Göteborg setzt sich im schwedischen Duell gegen Lulea in der Verlängerung durch. Christoph Sternat aus Kärnten ist einer der Hauptschiedsrichter.
Frölunda Göteborg ist zum fünften Mal Gewinner der Champions Hockey League (CHL).
Der Titelverteidiger gewinnt das Finale am Dienstag im heimischen Scandinavium in einem schwedischen Duell mit Lulea Hockey 3:2 (0:0,1:0,1:2/1:0) nach Verlängerung. Im u.a. vom Kärntner Christoph Sternat als Hauptreferee geleiteten Match erzielt der Finne Jere Innala nach 4:57 Min. der Overtime das entscheidende Tor.
Für Lulea bleibt es beim CHL-Titelgewinn 2015, damals errungen gegen Frölunda.
Lulea gleicht zwei Mal aus
Die Defensivreihen sind prägend, speziell in der ersten Hälfte der Partie. Nicklas Lasu bringt Frölunda aus einem Konter in Front (32.), in der 42. Minute gleicht Eetu Koivistoinen aus. Im ersten Powerplay des Teams trifft Jacob Peterson zur erneuten Frölunda-Führung (48.).
16 Sekunden vor Ablauf des dritten Abschnitts gelingt Lulea der erneute Ausgleich. Otto Leskinen trifft hoch, nachdem sein Team schon knapp drei Minuten davor den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis genommen hatte. In der 3:3-Überzeit war eine Strafe gegen Lulea vorentscheidend.
Sternat: "Eine große Ehre"
ICE-Hockey-Schiedsrichter Sternat hatte wegen einer Erkrankung seiner Nominierung für ein Semifinale nicht Folge leisten können, kam dafür nun zum Zug.
"Dass ich jetzt die Chance bekomme, das Finale zu leiten, ist eine große Ehre", hatte der Unparteiische, seit rund eineinhalb Jahren Profi-Referee, vor dem Finale gesagt. "Für jeden Schiedsrichter ist es ein Highlight, am Ende eines Turniers oder einer Meisterschaft noch am Eis zu stehen."