"Kuriosestes Rennen meiner Karrier"
Vom Quartett behielt am Samstag nur Startläufer Leitner eine weiße Weste mit keinem einzigen Nachlader. Er übergab als Vierter aussichtsreich an Simon Eder.
Doch dieser verpatzte seine Runde völlig. Mit sechs Nachladern sowie einer Strafrunde übergab er als 17. an Eberhard, die Chancen der ÖSV-Equipe auf ein Spitzenresultat waren dahin.
"Das war wahrscheinlich das kurioseste Rennen meiner Karriere. Ein Sturz vor dem Stehendschießen, einen Sturz verursacht und immer mit viel Wind zu kämpfen", meint Eder nach dem Rennen. "Ich wollte trotzdem das beste draus machen. Schade nach dem, was Felix geleistet hat. Das ist natürlich bitter, gehört aber dazu. Abhaken und nach vorne schauen."
Auch Eberhard musste gleich fünf Mal nachladen und verhinderte einmal nur knapp eine weitere Strafrunde. Schlussläufer Landertinger war im Liegend-Schießen zunächst fehlerfrei, im Stehen musste er allerdings ebenfalls dreimal nachladen.
Damit war die erhoffte Verbesserung in die Top Ten kein Thema mehr. Mit 4:22,2 Minuten Rückstand war im Team niemand zufrieden.