ÖSV-Damen-Staffel zeigt mit Top-Ergebnis auf

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Das österreichische Biathletinnen-Quartett, bestehend aus Startläuferin Dunja Zdouc, Julia Schwaiger, Katharina Innerhofer und Lisa Hauser, stellt beim Heim-Weltcup in Hochfilzen ihr bestes Resultat in einer Damen-Staffel mit Platz sechs ein.

Dabei hätte die ÖSV-Staffel sogar ein besseres Resulatat erreichen können, Katharina Innerhofer verzeichnet aber im Stehendschießen eine Strafrunde. Schlussläuferin Lisa Hauser brilliert mit nur einem Nachlader im Stehendschießen und setzt sich im Schlusssprint gegen die Ukrainerin Olena Pidrushna durch.

Letztendlich kommen die Österreicherinnen als Sechste ins Ziel mit 1:12,9 Minuten Rückstand auf die siegreichen Norwegerinnen (1+6). Die Damen-Staffel Frankreichs (0+16/+24,1 Sek.) und die in Kontiolahti siegreichen Schwedinnen (1+9/+32,5 Sek.) komplettieren das Podest.

Stimmen:

Dunja Zdouc: "Ich bin sehr froh, dass es heute so gut gelaufen ist. Ich habe mich sehr gut gefühlt, was man glaube ich auf der zweiten Runde auch sehen konnte, da ich nur Leute überholen konnte und selbst nicht überholt wurde. Das war ein richtig cooles Gefühl. Der Nachlader war etwas unglücklich, da ich vor dem letzten Schuss etwas schlampig repetiert habe. Dadurch war ich etwas unkonzentriert und habe leider den Nachlader gebraucht."

Julia Schwaiger: "Beim Stehendschießen habe ich gesehen, dass die anderen Athletinnen viele Fehler schießen und deswegen habe ich mir gedacht, mit einer fehlerfreien Serie wäre ich in einer richtig guten Position. Das ist mir leider nicht geglückt, aber ich bin froh, dass ich die Strafrunde verhindern konnte. Läuferisch war ich nach dem gestrigen Tag ein wenig nervös, ob das heute alles gut funktioniert, aber es hat eindeutig viel mehr Spaß gemacht als gestern."

Katharina Innerhofer: "Ich habe den Zulauf zum Schießplatz beim Stehendschießen eigentlich gut getimed und habe mich von den anderen Athletinnen nicht drausbringen lassen. Ich habe mich auf mich konzentriert und es wäre durchaus möglich gewesen, dass ich alle Scheiben treffe. Ich habe wirklich gekämpft, wollte keine Fehler machen, aber leider ist es mir wieder nicht geglückt. Es wird dann einfach schwierig, wenn du weißt, du hast nur mehr eine Patrone und mit der solltest du treffen. Ich weiß, dass ich das draufhabe und hoffe, dass ich das bald zeigen kann. Man sieht aber, dass die ganze Mannschaft viel besser ist, als in den letzten Jahren und es ist alles enger zusammengerückt. So macht das Rennen richtig Spaß."

Lisa Hauser: "Ich habe auf der Schlussrunde gleich nach dem Schießen versucht, mich ein wenig von der Ukrainerin abzusetzen. Das ist mir dann aber nicht gelungen und ich habe dann schon bemerkt, dass sie näherkommt. Ich habe ein wenig Tempo herausgenommen und dann sind wir zusammen den letzten Stieg mit 110 Prozent hinaufgelaufen, schneller wäre es nicht mehr möglich gewesen. Die Taktik war dann, auf der Zielgeraden nochmal anzugreifen und das ist mir gelungen. Ich fühle mich in der Loipe richtig gut, obwohl es heute schon etwas zach war, weil die Müdigkeit schon ein bisschen da war. Wenn ich beim Schießen etwas mehr Tempo herausnehme, als mir mein Gefühl sagt, gelingt es ziemlich gut. Wenn wir die Strafrunde in Zukunft vermeiden, können wir uns noch weiter vorne platzieren. Aber der sechste Platz ist für uns ein sensationelles Ergebnis und das zuhause in Hochfilzen, besser kann es nicht laufen."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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