Das Traumfinale beim WTA-125-Challenger in Kitzbühel ist perfekt.
Julia Grabher setzt sich am Samstag im Halbfinale gegen die topgesetzte Slowenin Veronika Erjavec (WTA-99.) souverän mit 6:1, 6:4 durch.
Im Endspiel wartet mit Sinja Kraus bereits ihre Landsfrau, die zuvor Marina Bassols Ribera in drei Sätzen bezwungen hatte (zum Spielbericht >>>).
Grabher dominiert nach Regenunterbrechung
Die Partie wird bereits nach wenigen Minuten aufgrund von Regens für rund eine halbe Stunde unterbrochen. Danach findet Grabher deutlich besser ins Spiel.
Die Vorarlbergerin bleibt bei eigenem Aufschlag unangreifbar, lässt im gesamten ersten Satz keine einzige Breakchance zu und nimmt Erjavec gleich zwei Mal das Service ab. Mit einem klaren 6:1 entscheidet die Nummer vier des Turniers den ersten Durchgang für sich.
Auch im zweiten Satz behält Grabher die Kontrolle. Nach einem umkämpften Start gelingt ihr das Break zum 2:1, ehe sie im folgenden Game einen Breakball abwehrt und auf 3:1 erhöht.
In weiterer Folge bringt die 30-Jährige ihre Aufschlagspiele souverän durch und fixiert mit 6:4 den Finaleinzug. Vor allem ihre Kick-Aufschläge bereiten Erjavec über die gesamte Partie große Probleme.
Österreichisches Endspiel um den Titel
Damit kommt es am Sonntag (11:30) zum österreichischen Duell zwischen Grabher (WTA-112.) und der als Nummer zwei gesetzten Sinja Kraus (WTA-87.).
Erstmals seit der Rückkehr eines Frauen-Turniers nach Kitzbühel steht damit bereits vor dem Finale fest, dass eine Österreicherin den Titel gewinnen wird.
Im direkten Duell steht es zwischen den beiden 1:1. Grabher gewann 2025 beim Challenger in Rio de Janeiro, Kraus revanchierte sich in diesem Jahr in Auckland. Vorgestern standen die beiden noch in Kitzbühel gemeinsam im Doppel auf dem Platz.
Für Grabher geht es um ihren dritten Challenger-Titel und den ersten Turniersieg seit Oktober 2025. Kraus peilt ihren zweiten Titel auf dieser Ebene nach ihrem Triumph in Cali Ende 2025 an.