Bassols Ribera, Marina
BAS
Kraus, Sinja
KRA
Kraus kämpft sich in Kitzbühel ins Finale
Die Österreicherin dreht gegen Marina Bassols Ribera nach Satzrückstand auf und steht beim WTA125-Heimturnier erstmals seit April wieder in einem Endspiel.
Sinja Kraus steht beim WTA125-Challenger in Kitzbühel im Finale.
Die als Nummer zwei gesetzte Wienerin setzt sich im Halbfinale nach einem Fehlstart gegen die Spanierin Marina Bassols Ribera (WTA-130.) mit 3:6, 6:4, 6:1 durch.
Für Kraus ist es der zweite Finaleinzug des Jahres nach Oeiras im April. Zudem wird sich die aktuelle Nummer 90 der Welt in der Weltrangliste weiter verbessern.
Schwieriger Start für Kraus
Dabei beginnt die Partie für Kraus alles andere als nach Wunsch. Die 24-Jährige findet bei eigenem Aufschlag überhaupt nicht zu ihrem Rhythmus, kassiert im ersten Satz gleich drei Breaks und liegt zwischenzeitlich bereits mit 1:5 zurück.
Zwar kann die 24-Jährige noch auf 3:5 verkürzen, der erste Durchgang geht nach 40 Minuten aber mit 6:3 an die Spanierin.
Im zweiten Satz steigert sich Kraus deutlich. Zwar entwickelt sich zunächst ein regelrechtes Break-Festival, doch beim Stand von 5:4 nutzt die Österreicherin ihren zweiten Satzball nach einem Doppelfehler ihrer Gegnerin zum Satzausgleich.
Kraus dreht im Entscheidungssatz auf
Im dritten Durchgang übernimmt Kraus endgültig das Kommando. Nach einem hart umkämpften ersten Servicegame nimmt sie Bassols Ribera gleich den Aufschlag ab und zieht auf 3:0 davon. Die Spanierin wirkt nun zunehmend fehleranfällig, Kraus holt sich wenig später auch das Doppelbreak zum 4:0.
Zwar gelingt Bassols Ribera noch einmal das Rebreak, die Wienerin antwortet aber prompt mit ihrem insgesamt achten Break des Matches und stellt auf 5:1. Wenig später verwertet Kraus nach 2:10 Stunden ihren zweiten Matchball zum Finaleinzug.
"Es war heute super-schwer für mich. Es hat gar nichts funktioniert am Anfang. Danke ans Publikum, dass ihr mich da heute durchgebracht habt.", meinte Kraus im ORF-Interview nach Spielende. "Ich freue mich auf morgen. Es ist so schön, daheim zu spielen und es wird bestimmt ein schönes Finale.", blickt die 24-Jährige dem morgigen Endspiel entgegen, wo sie entweder auf ihre Landsfrau Julia Grabher (WTA-112.) oder die topgesetzte Slowenin Veronika Erjavec (WTA-99.) trifft.