Titel verteidigt! Sinner gewinnt erneut in Wimbledon
Der Südtiroler setzt sich gegen Zverev in vier Sätzen durch und verteidigt seinen Titel aus dem Vorjahr.
Jannik Sinner ist Wimbledon-Sieger 2026!
Der Südtiroler Weltranglisten-Erste bezwingt Alexander Zverev (GER/ATP-3.) im Endspiel des Rasenklassikers im All England Club mit 6:7(7), 7:6(2), 6:3, 6:4.
Beide Spieler zeigen sich von Beginn an souverän, lassen dem Gegner lange keine Möglichkeiten. Die einzige Breakchance im ersten Satz kann Zverev beim Stand von 4:3 abwehren. Es geht in den Tiebreak.
Auch dort bleibt es ein Spiel auf Augenhöhe, keiner macht einen Fehler, den Satzball von Zverev kann Sinner abwehren. Mit einem Ass sichert sich stattdessen der Südtiroler die Chance auf den Satzgewinn - Zverev antwortet ebenfalls per Ass. Mit seinem zweiten Satzball macht Zverev dann den Sack zu und gewinnt nach 65 Minuten 7:9 im Tiebreak.
Ohne Breaks auch im zweiten Satz
Auch im zweiten Satz verliert das Spiel seine Charakteristik nicht: Beide Spieler sind unglaublich sicher beim Aufschlag, der Unterhaltungswert ist angesichts dessen etwas gemindert. Nach knapp 55 weiteren Minuten geht es erneut in den Tiebreak.
Dort kassiert Zverev dann direkt das Mini-Break, Sinner bringt seine beiden Aufschläge in der Folge durch und breakt erneut. Es ist die Vorentscheidung, wenngleich auch Zverev noch ein Mini-Break zum 4:2 gelingt. Mit dem Mini-Break zum 6:2 hat Sinner gleich vier Satzbälle, er nutzt den ersten.
Erstes Break für Sinner
Unverändertes Bild im dritten Satz. Beim Stand von 3:3 bietet Sinner nach einem Doppelfehler zwar etwas an, dreht das Game bei 0:30 aber auch dank eines abgewehrten Breakballs noch.
Im nächsten Game gelingt dann wiederum Sinner das erste Break der Partie. Der Südtiroler rutscht zwar zunächst weg, rappelt sich aber schnell wieder auf und stellt dann eiskalt auf 5:3. Sinner serviert zum 6:3 aus und holt sich Satz Nummer drei.
Vorentscheidung bei 3:3
Im vierten Satz kommt Zverev erst nicht wirklich in die Rallys, Sinner findet auch in Bedrängnis immer Antworten auf die Bälle des Deutschen. Die vermeintliche Vorentscheidung im Spiel kann Zverev beim Stand von 3:3 im vierten Satz erst noch verhindern - er wehrt gleich zwei Breakbälle von Sinner ab. Sinner holt sich aber direkt den nächsten Vorteil und breakt mit einem starken Return zum 4:3.
Der Südtiroler setzt Zverev weiter unter Druck, gewinnt das folgende Game zu Null. Zverev serviert zum 5:4 aus, scheitert im letzten Game des Spiels aber wiederholt am schier unüberwindbaren Sinner.
Sinner gewinnt damit nach 3:48 Stunden wie bereits im Vorjahr den Rasenklassiker von Wimbledon. Für ihn ist es der fünfte Grand-Slam-Sieg insgesamt. Zverev hingegen verliert auch das zehnte Spiel in Folge gegen Sinner.