Sebastian Ofner muss sich in der zweiten Runde beim Rasenklassiker in Wimbledon geschlagen geben.
Österreichs Nummer eins unterliegt dem Polen Hubert Hurkacz (ATP-96.) 7:6 (8), 6:4, 6:4.
Der erste Satz ist hart umkämpft. Beide Spieler bringen ihre Aufschlagspiele durch, daher geht es ins Tie-Break. Dort muss sich der Weltranglisten-110. trotz zweier Satzbälle mit 8:10 geschlagen geben.
Ofner macht zu viele unerzwungene Fehler
Auch im zweiten Satz bleibt der Pole seinem starken Servicespiel treu. Ofner verliert hingegen mit einigen unerzwungenen Fehlern wichtige Punkte und lässt seinen Gegner auf 1:4 davonziehen.
Der Österreicher kann sich noch einmal auf 3:4 zurückkämpfen, muss sich aber schlussendlich 4:6 geschlagen geben.
Die Entscheidung präsentiert sich bis zuletzt spannend, beim 4:4 kassiert der Steirer jedoch das entscheidende Break und muss trotz einer kämpferischen Leistung auch den letzten Satz 4:6 abgeben.
Rückschlag in der Weltrangliste
Der ehemalige Top-Ten-Spieler kann sich nach 1:58 Stunden durchsetzen und steht damit in der dritten Runde. Dort trifft er auf den Sieger aus dem Duell Paul (USA) gegen Kwon aus Südkorea.
Für Ofner bedeutet das Ergebnis auch einen Rückschlag im Kampf um die Top 100 der Weltrangliste. Denn da er vergangene Saison bis in die dritte Runde kam, verliert er nun einige Punkte.