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Zverev scheitert bei den US Open

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Der Kampf der Nachwuchsstars ist am Mittwochabend in der zweiten Runde der US Open mit einer großen Überraschung zu Ende gegangen.

Der deutsche Mitfavorit Alexander Zverev, in New York als Nummer 4 gesetzt, unterlag dem ebenfalls 20-jährigen Kroaten Borna Coric nach 3:26 Stunden mit 6:3,5:7,6:7(1),6:7(4).

Zverev war nach fünf Titeln in diesem Jahr und zuletzt Triumphen in Washington und Montreal als stärkster Herausforderer von Roger Federer und Rafael Nadal um den Titel gehandelt worden.

Coric hatte Zverev auch schon in der Jugend zweimal geschlagen, als die beiden jeweils 16 bzw. 18 waren. Coric, der übrigens im Herbst in Wien antreten wird, kämpft gegen Kevin Anderson (RSA-28) um den Einzug ins Achtelfinale.

Alexander Zverev ärgert sich

Zverev war ein ähnliches Schicksal beschieden wie nach seinem ersten Masters-1000-Sieg im vergangenen Mai in Rom. Auch da war er schon im erweiterten Favoritenkreis für die French Open nach Paris gereist, doch der aktuelle Weltranglisten-Sechste scheiterte dann gleich zum Auftakt.

Coric, der übrigens im Herbst wie Alexander Zverev in Wien antreten wird, kämpft gegen Kevin Anderson (RSA-28) um den Einzug ins Achtelfinale. Für Coric war es ein sehr wichtiger Sieg. "Ich hatte eine schwere Zeit, weil ich mit meiner Nackenverletzung zu kämpfen hatte. Ich konnte nicht spielen und wusste nicht, für wie lange nicht. Darum bedeutet mir dieser Sieg sehr viel", erklärte Coric.

Zverev, der im vierten Satz beim Stand von 6:5 drei Break- und damit Satzbälle vergeben hatte, war danach bitter enttäuscht. "Es ist ärgerlich, weil die Auslosung in der unteren Hälfte ziemlich offen ist. Ich habe mich da als Favorit gefühlt. Ich habe ein sehr, sehr schlechtes Match gespielt", haderte Zverev mit sich.



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