Alexander Zverev ärgert sich
Zverev war ein ähnliches Schicksal beschieden wie nach seinem ersten Masters-1000-Sieg im vergangenen Mai in Rom. Auch da war er schon im erweiterten Favoritenkreis für die French Open nach Paris gereist, doch der aktuelle Weltranglisten-Sechste scheiterte dann gleich zum Auftakt.
Coric, der übrigens im Herbst wie Alexander Zverev in Wien antreten wird, kämpft gegen Kevin Anderson (RSA-28) um den Einzug ins Achtelfinale. Für Coric war es ein sehr wichtiger Sieg. "Ich hatte eine schwere Zeit, weil ich mit meiner Nackenverletzung zu kämpfen hatte. Ich konnte nicht spielen und wusste nicht, für wie lange nicht. Darum bedeutet mir dieser Sieg sehr viel", erklärte Coric.
Zverev, der im vierten Satz beim Stand von 6:5 drei Break- und damit Satzbälle vergeben hatte, war danach bitter enttäuscht. "Es ist ärgerlich, weil die Auslosung in der unteren Hälfte ziemlich offen ist. Ich habe mich da als Favorit gefühlt. Ich habe ein sehr, sehr schlechtes Match gespielt", haderte Zverev mit sich.