Thiem und Zverev: Nur "Tennisbälle im Kopf"?

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Die negtiven Corona-Ereignisse rund um die Adria Tour sorgen weiterhin für Diskussionen (HIER nachlesen>>>).

Nach der anhaltenden Kritik an Mitveranstalter Novak Djokovic, der ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert wurde (Alles dazu HIER>>>), wird nun auch mit Dominic Thiem und Alexander Zverev hart ins Gericht gegangen.

Der frühere deutsche Tennis-Profi Nicolas Kiefer nimmt kein Blatt vor den Mund: "Man muss sich schon an den Kopf fassen und sich fragen, was sich ein Zverev, ein Thiem und noch viele andere Spieler bei solch einem Auftritt gedacht haben. Zverev und Thiem sind doch eigentlich gut beraten. Warum sagt niemand im Vorfeld: 'Schöne Einladung, aber Ihr fliegt da nicht hin!", sagt der 43-Jährige im "t-online"-Interview.

Die Kritik von Thiems Manager Herwig Straka, der in Djokovic den Schuldigen für das Desaster der Tour sieht, will Kiefer so nicht stehen lassen: "Wenn die beiden Top-Ten-Spieler so naiv sind und doch teilnehmen, muss man wirklich einmal hinterfragen, ob die noch was anderes als Tennisbälle im Kopf haben."

Der Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele 2004 glaubt außerdem, dass sich das Ereignis negativ auf den Re-Start der ATP-Tour auswirken wird. Im Herbst sollten die French Open ursprünglich vor Zuschauern ausgetragen werden. Nach der Adria Tour wird man die Hygienemaßnahmen nun vermutlich noch weiter verschärfen.

Textquelle: © LAOLA1.at

Novak Djokovic lässt US-Open-Teilnahme weiterhin offen

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