Phenomenal level of tennis between Maja Chwalinska and Diana Shnaider today, check out the highlights ↘️ #RolandGarros pic.twitter.com/LNQRUhj3J4
— Roland-Garros (@rolandgarros) June 4, 2026
Shnaider, Diana
SHN
Chwalinska, Maja
CHW
Sensation! Qualifikantin folgt Teenager ins French-Open-Finale
Die Polin Maja Chwalinska hat ihren sensationellen Erfolgslauf bei den French Open fortgesetzt und trifft im Finale der French Open nun auf Mirra Andreeva.
Die Sensation ist perfekt!
Die polnische Qualifikantin Maja Chwalinska steht im Finale von Roland Garros. Die 24-Jährige, die bisher einen Zweitrundeneinzug 2022 (Wimbledon) als bestes Ergebnis bei einem Grand Slam zu Buche stehen hat, fertigt Diana Shnaider (RUS/25) im Halbfinale mit 7:6 (4) und 6:4 ab.
Die Weltranglisten-114. geht in Satz eins nach einem Break mit 3:1 in Führung, Shnaider schafft jedoch direkt das Re-Break. Die Russin ist es auch, die im Tie-Break mit 4:2 vorne liegt, nach einem Doppelfehler verliert die 22-Jährige jedoch den Faden und anschließend den Satz.
Der zweite Satz beginnt erneut jeweils mit einem Break, die Entscheidung fällt jedoch beim Stand von 4:4, als Chwalinska ihrer Kontrahentin den Aufschlag abnimmt und anschließend zum Sieg ausserviert.
"Das ist wie ein Traum. Ich weiß gar nicht, was gerade los ist. Ich bin sprachlos und einfach nur sehr glücklich", sagt Chwalinska.
Andreeva zieht souverän ins Finale ein
Im Finale trifft die Polin nun auf Youngster Mirra Andreeva. Die Linz-Siegerin fertigt Marta Kostyuk mit 6:1 und 6:3 ab.
Die an 25 gesetzte Ukrainerin bringt in Satz eins nur eins ihrer Aufschlagspiele durch und muss auch im zweiten zwei Breaks hinnehmen. Der russische Youngster behält dagegen die Nerven, gibt nur ein Aufschlagspiel ab und serviert schließlich zum Match-Gewinn aus.
Ich bin superglücklich, darüber, wie ich gespielt habe, wegen der Revanche für das Madrid-Finale gegen sie und mein erstes Grand-Slam-Finale. Ich bin schon sehr gespannt auf mein letztes Match hier in Paris", sagt Andreeva und ergänzte: "Ich war sehr nervös. Sie hatte eine unglaubliche Saison auf Sand, deshalb war viel Druck da."
Nach Matchende verzichtet Kostyuk wie erwartet auf einen Handschlag mit ihrer Kontrahentin am Netz. Damit wollen ukrainische Tennisprofis ein Zeichen des Protests gegen den russischen Angriffskrieg in ihrer Heimat setzen.
Der Titel im Mixed-Doppel geht indes an die topgesetzten Sara Errani/Andrea Vavassori aus Italien, die im Finale Gabriela Dabrowski/Evan King (CAN/USA) 4:6,6:3,10:4 bezwingen.