Traumfinale! Sinner und Alcaraz um Titel und Nummer 1 der Welt
Der Südtiroler lässt Alexander Zverev keine Chance, Carlos Alcaraz folgt ihm ins Endspiel. Der Sieger verlässt Monte Carlo als Weltranglisten-Führender.
Jannik Sinner hat seine Siegesserie gegen Alexander Zverev im Halbfinale des Masters-1000-Turniers von Monte Carlo fortgesetzt.
Der Weltranglisten-Zweite setzte sich am Samstag gegen den Deutschen 6:1, 6:4 durch und entschied damit das Duell wie zuletzt in Indian Wells und Miami für sich.
Vor den Augen von Tennis-Legende Boris Becker war Zverev vor allem zu Beginn der Partie chancenlos. Der Deutsche leistete sich zu viele Fehler und wirkte oft ratlos.
Sinner zeigte Zverev auch im zweiten Satz immer wieder die Grenzen auf. Gegen den Aufschlag des Südtirolers gelangen Zverev im zweiten Durchgang nur zwei Punkte, ehe er am Ende ein weiteres Break kassierte und sein Aus besiegelt war.
Für Zverev war es schon die achte Niederlage in Folge gegen den 24-Jährigen.
Traumfinale um die Führung in der Weltrangliste
Im Endspiel im Fürstentum kommt es zum Traum-Duell mit Carlos Alcaraz.
Der Spanier bezwingt den Monegassen Valentin Vacherot souverän 6:4, 6:4 und sorgt für das erste Aufeinandertreffen der beiden Ausnahmekönner im Jahr 2026. Die letzte Begegnung gewann Sinner im Finale der ATP-Finals in Turin in zwei Sätzen.
Der Sieger des Endspiels verlässt Monte Carlo als Nummer eins der Welt.
Alcaraz kontrolliert Halbfinale
Alcaraz agiert im Halbfinale über weite Strecken kontrolliert, bei 1:1 im ersten Satz gelingt ihm bereits das entscheidende Break zum Gewinn des ersten Durchgangs.
Auch im zweiten Satz gelingt ihm bei 1:1 ein Break, Vacherot holt sich den Aufschlag sofort zurück. Bei 4:4 bricht Alcaraz erneut den Aufschlag des Überraschungs-Halbfinalisten und serviert in weiterer Folge locker aus.