Djokovic' größte Herausforderung

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Hartnäckige Verletzungen, immer wieder körperliche und mentale Rückschläge - Novak Djokovic arbeitet nach wie vor daran, zu alter Stärke zurückzufinden.

Die letzten Monate haben aber an seinem Selbstvertrauen genagt, wie der bald 31-Jährige zugibt. "Ich habe immer an mich geglaubt und darum habe ich auch alle meine Kindheitsträume wahr gemacht. Aber jetzt ist mein Selbstvertrauen nicht sehr groß", gesteht Djokovic am Mittwoch gegenüber Medienvertretern.

Dies sei jedoch keine Überraschung in Anbetracht der Ergebnisse. "Alles, was ich tun kann, ist arbeiten. Ein paar gute Matches und ein gutes Turnier und es kommt zurück."

Djokovic: "Das ist nach hinten losgegangen"

Nach seiner Aufgabe im Wimbledon-Viertelfinale 2017 gegen Tomas Berdych wegen einer Ellbogenverletzung hatte Djokovic seine Saison beendet und war erst bei den Australian Open mit mäßigem Erfolg (Achtelfinal-Aus) zurückgekehrt. Danach unterzog er sich einer Ellbogen-OP.

Doch auch danach lief es nicht: in Indian Wells, Miami und zuletzt Barcelona verlor er jeweils in seinem ersten Match, in Monte Carlo scheiterte der "Djoker" im Achtelfinale an Dominic Thiem. "Das war meine Entscheidung, weil ich das Tennis so sehr vermisst habe, aber das ist nach hinten losgegangen."

Djokovic muss es akzeptieren

Zwar habe er schon ähnliche Situationen in der Vergangenheit gehabt, aber "keine war so herausfordernd wie diese". "Ich muss es als Teil eines Lernprozesses akzeptieren", sagt der aktuelle Weltranglisten-Zwölfte.

Die Mutmaßungen so mancher Ernährungsexperten, die seine fleischlose, glutenfreie Ernährung infrage stellten, wies Djokovic zurück: "Die Leute haben die Fakten in den vergangenen beiden Jahren vermischt. Alles, was ich sage ist, dass ich weiß, was für mich als Athlet und als Person am besten ist."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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