Tseng, Chun Hsin
TSE
Neumayer, Lukas
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Neumayer steht im Finale von Vicenza
Der Salzburger dreht im Halbfinale einen Satzrückstand gegen den an Nummer fünf gesetzten Tseng Chun-hsin und kämpft sich nach einem Thriller ins Endspiel.
Lukas Neumayer steht beim ATP-Challenger-Turnier in Vicenza im Finale!
Der 23-jährige Salzburger setzt sich im Halbfinale gegen den an Nummer fünf gesetzten Taiwanesen Tseng Chun-hsin (ATP-181.) nach einem hochspannenden Dreisatz-Krimi mit 5:7, 6:2, 7:6(4) durch.
Für Neumayer ist es die Chance auf den zweiten Challenger-Titel seiner Karriere. Im Finale wartet mit Stefano Travaglia oder Jacopo Vasami jedenfalls ein italienischer Lokalmatador.
Erster Satz geht nach Break-Festival verloren
Dabei startet der ÖTV-Spieler zunächst stark in die Partie. Nach einem Break zum 3:2 scheint Neumayer auf Kurs Richtung Satzgewinn, kassiert jedoch umgehend das Re-Break.
Beim Stand von 5:4 darf der Salzburger bereits zum Satzgewinn aufschlagen, bringt sein Service trotz zweier Satzbälle allerdings nicht durch. Tseng gleicht zum 5:5 aus und nutzt die Unsicherheit seines Gegners in der Schlussphase konsequent aus.
Beim Stand von 6:5 nimmt der Taiwanese Neumayer erneut den Aufschlag ab und sichert sich nach insgesamt fünf Breaks im ersten Durchgang den Satz mit 7:5. Für Neumayer ist es zugleich der erste Satzverlust im gesamten Turnierverlauf.
Neumayer schlägt eindrucksvoll zurück
Der Österreicher zeigt sich davon jedoch unbeeindruckt. Gleich zu Beginn des zweiten Satzes gelingt ihm das Break zum 1:0, diesmal bestätigt er den Vorteil auch souverän.
Mit einem weiteren Break zum 3:0 zieht Neumayer davon und kontrolliert die Partie nun deutlich besser. Der Salzburger lässt nichts mehr anbrennen und gleicht mit einem ungefährdeten 6:2 nach Sätzen aus.
Tie-Break entscheidet Halbfinal-Krimi
Im Entscheidungssatz schenken sich beide Akteure kaum etwas. Breakchancen bleiben Mangelware, beide Spieler bringen ihre Aufschlagspiele souverän durch.
Folgerichtig muss das Tie-Break über den Finaleinzug entscheiden. Dort entwickelt sich erneut ein enges Duell mit mehreren Mini-Breaks auf beiden Seiten.
Beim Stand von 4:3 gelingt Neumayer das entscheidende Mini-Break zum 5:3. Wenig später erspielt sich der Salzburger bei eigenem Aufschlag den ersten Matchball und verwertet diesen zum 7:4 im Tie-Break.
Damit steht Neumayer erstmals seit seinem Titelgewinn in Barletta wieder in einem Challenger-Finale und darf in Vicenza weiter vom zweiten Turniersieg seiner Karriere träumen.