TdF: Tony Martin kritisiert Streckenführung

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Wenige Tage vor dem Beginn der 105. Auflage der Tour de France meldet sich der bereits mehrfache Etappensieger Tony Martin mit scharfer Kritik gegenüber den Organisatoren zu Wort.

Die mutwillig gefährlich gewählte Streckenführung, durch die Unfälle vorprogrammiert seien, ist dem deutschen Zeitfahr-Ass im Gespräch mit dem "SID" ein Dorn im Auge: "Ich weiß nicht, ob da gewisse Sachen provoziert werden sollen. Stürze bedeuten Spektakel, bedeuten mehr Zuschauer - das kann man sich zusammenreimen."

Auch sein Katusha-Teamkollege und Landsmann Marcel Kittel äußerte bereits öffentlich Beschwerden über den Verlauf der Strecke.

"Das provoziert Stürze"

Schon auf der ersten Etappe von Noirmoutier-en-l'Ile nach Fontenay-le-Comte (199km) würde es für die Fahrer gefährlich werden. "Gerade die erste Anfahrt findet auf extrem schmalen Straßen statt, wo man auf den hinteren Positionen kaum noch Chancen hat zu agieren. Das provoziert Positionskämpfe und Stürze", so Martins pessimistische Prognose für den Tour-Auftakt.

Dabei gäbe es laut dem vierfachen Zeitfahr-Weltmeister Alternativrouten, "gerade zum ersten Ziel, mit größeren und schöneren Straßen".

Österreich ist bei der 105. Tour de France durch Michael Gogl (Team Trek), Gregor Mühlberger und Lukas Pöstlberger (beide Team Bora-hansgrohe) mit drei Profis vertreten.


Textquelle: © LAOLA1.at

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