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Auch dank Großschartner: Pogacar baut Tour-Gesamtführung aus

Felix Großschartner spielt beim Tour-de-France-Etappen-Sieg des Slowenen eine wichtige Rolle. Der Österreicher und sein Team erwischten einen "perfekten Tag".

Auch dank Großschartner: Pogacar baut Tour-Gesamtführung aus Foto: © IMAGO / Photo News

Titelverteidiger Tadej Pogacar hat die schwere Vogesen-Etappe bei der Tour de France am Samstag gewonnen und sein Gelbes Trikot gefestigt.

Der slowenische Weltmeister siegt auf der 14. Etappe über 155,3 Kilometer von Mülhausen nach Le Markstein im Alleingang mit mehr als einer halben Minute Vorsprung auf seinen zweitplatzierten Teamkollegen Isaac del Toro aus Mexiko und dem französischen Jungstar Paul Seixas.

Gesamt liegt er nun 4:30 Minuten vor dem Dänen Jonas Vingegaard.

Pogacar greift am letzten Anstieg erfolgreich an

Auf dem letzten Anstieg hat zunächst Vingegaard (Visma) die Initiative übernommen. Remco Evenepoel, Juan Ayuso und Florian Lipowitz können nicht mehr folgen.

Auf den letzten zwei steilen Kilometern greift Pogacar vehement an, sprengt die Spitzengruppe und fährt auf den sechs flachen Kilometern bis ins Ziel in Le Markstein einen souveränen vierten Etappensieg bei dieser Tour heraus.

Insgesamt ist es sein 25. bei der Tour. Damit zieht er in der Rekordliste mit dem viertplatzierten Andre Leducq (FRA/25) gleich. Die meisten Tour-Etappen hat Ex-Weltmeister Mark Cavendish (GBR/35) gewonnen.

Großschartner hat sich "brutal gefühlt"

Pogacars Stallkollege Felix Großschartner spielt auf der schweren Bergetappe mit 3.800 Höhenmetern und drei Anstiegen der ersten Kategorie eine wichtige Rolle, macht nach rund 100 Kilometern viel Tempo für seinen Kapitän.

"Ich habe mich brutal gut gefühlt, es war ein perfekter Tag für uns", betont der 32-Jährige auf Eurosport und hebt nicht zuletzt die Stimmung an der Strecke hervor.

"Ich bin doch schon einige Male die Tour gefahren, so etwas wie da habe ich noch nie erlebt. Ich habe die Stimmung voll genossen", sagt Großschartner, der schließlich mit 19:46 Minuten Rückstand die Ziellinie überquert.

Die 15. Etappe der Tour de France führt am Sonntag von Champagnole zum Plateau de Solaison und markiert den Beginn der Alpen. Mit der extrem schweren Schlusssteigung dürfte es erneut zum großen Kräftemessen der Favoriten kommen. Am Tag vor dem zweiten Ruhetag wartet auf die Fahrer eine 184 km lange Etappe mit vier klassifizierten Anstiegen und insgesamt 3.950 Höhenmetern.

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