Südkorea zu stark! ÖTTV-Männer scheitern im WM-Achtelfinale
Gardos, Habesohn und Levenko waren gegen die favorisierten Südkoreaner ohne Siegchance.
Österreichs Tischtennis-Männer sind bei der Team-WM im Achtelfinale ausgeschieden.
Robert Gardos, Daniel Habesohn und Andreas Levenko mussten sich am Mittwoch in der Londoner Wembley Arena den klar favorisierten Südkoreanern mit 0:3 geschlagen geben.
Einzig Gardos hatte in seinem Duell den Sieg vor Augen, der 47-Jährige musste sich Oh Junsung (30.) trotz zweimaliger Satzführung aber mit 2:3 (8,-7,6,-11,-3) geschlagen geben. Habesohn und Levenko blieben ohne Satzgewinn.
Zum Auftakt hatte Habesohn gegen den Weltranglistenneunten Jang Woojin beim 0:3 (-6,-3,-3) keine Chance. Levenko musste sich An Jaehyun ebenfalls mit 0:3 (-5,-4,-3) beugen. Die südkoreanische Mannschaft hatte in der Gruppenphase der Topteams unter anderem China mit einem 3:1 eine sensationelle Niederlage zugefügt.
Belästigungsvorwurf einer Spielerin aus Taiwan
Am Mittwoch erhob eine Spielerin Taiwans indes einen Belästigungsvorwurf gegen einen Mitarbeiter des Sicherheitspersonals.
Das bestätigte auch der Weltverband ITTF. In einer Stellungnahme der ITTF ist von einem "unangemessenen Körperkontakt" die Rede. "Das Beschriebene ist völlig inakzeptabel", hieß es. E
ine "umfassende Untersuchung zur Sachverhaltsaufklärung und zum Schutz der Athletinnen" sei im Zusammenspiel mit dem Londoner Organisationskomitee (LOC) bereits eingeleitet worden.
Der Vorfall soll sich bereits am vergangenen Samstag ereignet haben, als Taiwans Spielerinnen die Arena betreten wollten und dabei wie üblich einem Sicherheitscheck unterzogen wurden. Cheftrainerin Cheng Chia-chi schrieb auf X von einer "äußerst ernsten und inakzeptablen Situation". Es habe sogar "Anzeichen für mögliche sexuelle Belästigung" gegeben. Die betroffene Spielerin kam bei dieser WM nicht mehr zum Einsatz, ihr Team schied im Achtelfinale aus.