Wien-Marathon 2026 - die besten Bilder des Lauf-Fests
ÖLV-Rekordler Gruen muss aufgeben
Der beste Österreicher Gruen, der mit großen Ambitionen angetreten ost, sieht das Ziel nicht.
Der in den USA lebende 27-Jährige hatte eine Verbesserung seiner im Vorjahr aufgestellten ÖLV-Bestmarke von 2:09:53 Stunden geplant gehabt.
So wird Andreas Vojta in 2:15:07 als Neunter bester Österreicher und zweitbester Europäer.
Er erkennt für sich eine "ziemliche Parallele" zum letzten Jahr, als es sehr kalt gewesen war. Nun war es laut Vojta wärmer als gedacht.
"Die Zeit ist nicht das, was ich mir erhofft hatte. Ich hatte mir körperlich hinten raus mehr erhofft, ab dem Prater kurz vor 30 ist es gut reingefahren", sagt Vojta im ORF.
"Ich werde keine Ruhe geben, bis der Marathon da ist, mit dem ich zufrieden bin."
Wutti nach hartem Rennen "total fertig"
Schnellste Österreicherin ist Eva Wutti als Zehnte. In 2:42:37 wird es aber nicht die Zeit, die sie vor hatte.
"Ich bin total fertig, es war so ein hartes Rennen", sagt Wutti. Sie berichtet von untypisch früh auftretenden Muskelproblemen. "Ich musste öfter stehen bleiben."
Ein möglicher Erklärungsansatz: Sie war in der Vorbereitung keinen Halbmarathon gelaufen. "Aber eine wirkliche Erklärung habe ich noch nicht", sagt Wutti.
"Ich wollte die tolle Stimmung und das Publikum beim Zieleinlauf nicht missen", so die Vollzeit-Juristin. "Ich habe mich Kilometer für Kilometer durchgehangelt."